AZ-Leserbrief

„Bleiben Sie zu Hause!“

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„Das Virus ist sehr heimtückisch“, schreibt AZ-Leser Jürgen Hempel aus Lüneburg. In Italien arbeiten die Krankenhäuser wegen der vielen Corona-Erkrankten bereits am Limit.

Zur aktuellen Lage rund um das Corona-Virus schreibt dieser AZ-Leser:

Liebe Schülerinnen und Schüler, Sie sind freigestellt an der Teilnahme vom Unterricht. Diese Maßnahme soll die Ausbreitung des Corona- Virus verhindern.

Mein Appell richtet sich auch an alle anderen Menschen, die nicht berufstätig sind. Bleiben Sie zu Hause, im Kreis Ihrer Mitbewohner. Also, auch keine Kontakte zu Freunden und Freundinnen, die außerhalb Ihrer Wohnung leben.

Wenn einer Ihrer häuslichen Mitbewohner an dem Corona-Virus erkrankt ist, bleiben Sie dennoch zu Hause, denn Sie alle werden angesteckt werden. Die Experten sagen, dass Menschen bis zum 30. Lebensjahr mit der Ansteckung kaum oder gar nichts merken, soweit sie keine Vorerkrankungen haben. Also keine typischen Krankheitssymptome zeigen. Aber trotzdem andere anstecken können, das bedeutet, dass mit der Ausatmung Viren in der Umgebungsluft abgegeben werden. Bleiben Sie daheim, anders gefährden Sie das Leben Ihrer Eltern und auch der Großeltern, sofern diese im gemeinsamen Haushalt leben.

Dieses Virus ist sehr heimtückisch und kann erfolgreich begegnet werden, wenn sich alle Menschen an den Vorgaben der Behörden halten. Im schlimmsten Fall könnte in Deutschland die Einwohnerzahl halbiert werden. Sie, liebe Jugend, haben es in der Hand, dass es nicht so weit kommt.

Jürgen Hempel, Lüneburg

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Internet in Corona-Zeiten nutzen! Viele kleine Geschäfte haben in diesen Tagen Angst um ihre Existenz! Ostern naht und damit eine wichtige Einnahmequelle für viele Läden, seien es Spielwaren-, Delikatessen- oder Dekoläden. Viele dieser Läden, auch im Landkreis Uelzen und Lüneburg, haben Onlineshops und es liegt an uns, unsere Einkäufe über diese zu erledigen!

Janna Heitmann, Bienenbüttel

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Mal was Positives: Ich arbeite in einem Seniorenheim. Es darf niemand mehr zu Besuch kommen. Da hat sich der Sohn eines Bewohners auf den Weg gemacht und einen Laptop besorgt. Jetzt wird Skype eingerichtet, alle Angehörigen informiert und unsere Bewohner haben die Möglichkeit, auf diese Weise mit ihren Angehörigen zu telefonieren. Wir sind alle begeistert von diesem Engagement. Vielen Dank von allen an Herrn L.

Bärbel Feiler, Wrestedt

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Leserbriefe geben die Meinung des unterzeichneten Verfassers wieder. Die Redaktion behält sich Kürzungen vor.

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