Beschäftigte werden diskreditiert

Leserbrief zu den Ausführungen von Raymonde Harland und Regine Mareck zu Rheinmetall:.

Wenn Frau Mareck von den Arbeitsplätzen gesprochen hat, hat sie recht. Eine Hamburgerin mit zahlreichen Arbeitsmöglichkeiten kann bei der Auswahl der Arbeitsstelle eher moralische Ansprüche stellen. Im Übrigen soll darauf hingewiesen werden, dass Rheinmetall auch durchaus Gutes getan hat. Zur Zeiten der DDR, als es in den Zonenrandgebieten hohe Arbeitslosigkeit gab, fuhren regelmäßig Busse der Firma, um Frauen und Männern aus diesen Orten Arbeit zu ermöglichen. Der böse Brief von Frau Harland diskreditiert außerdem alle dort Beschäftigten, die mit ihrer Arbeit Steuern und Sozialabgaben entrichten und dazu beigetragen, das soziale Gefüge zu wahren. Würde man Frau Harland folgen, wären Werften, die Kriegsschiffe bauen, genauso zu verteufeln.

Friedhelm Behn,

Suderburg

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