Beiträge nicht für Prunkbauten

Das Helios-Klinikum in Uelzen.
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Das Helios-Klinikum in Uelzen.

Zum Beitrag „Instrumentenmangel im OP“ (AZ v. 7. November) schreibt Stephan Zanders aus Uelzen:

Der AZ sei Dank für die Berichterstattung, so stelle ich mir Pressearbeit vor. Nachdem sich derzeit weder der Betreiber noch die Politiker zu den Berichten äußern, scheint die AZ in ein Wespenenst gestoßen zu sein. Gesundheit kostet Geld, dafür zahlen wir jeden Monat unsere Krankenkassenbeiträge. Die sind nicht dazu gedacht, dass die Krankenkassen daran verdienen, teure Vorstände bezahlen und sich Prunkbauten leisten. Sie sind auch nicht dazu gedacht die Gewinne von Helios zu steigern, sondern ausschließlich dazu, eine bestmögliche Gesundheitsversorgung zu garantieren, Mitarbeiter im Gesundheitswesen vernünftig zu bezahlen und den Bürgen somit in gesundheitlichen Notfällen Sicherheit zu geben.

Herr Gröhe (Anm.. d. Redakt.: Hermann Gröhe, Bundes-Gesundheitsminister) übernehmen Sie, es ist Zeit, hier Einhalt zu gebieten. Herr Otte und Frau Lühmann, diese Themen beschäftigen die Bürger! Sie sind unsere Interessenvertreter in Berlin, wir möchten nicht nur im Wahlkampf ihr Engagement sehen.

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