AZ-Leserbrief

Barrieren beim Zustieg

Die Verkehrsführung von Linie 3 ist Marcel Lütjens ein Dorn im Auge. Die Linie führt unter anderem über den Meilereiweg und auch die Wilhelm-Seedorf-Straße.
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Die Verkehrsführung von Linie 3 ist Marcel Lütjens ein Dorn im Auge. Die Linie führt unter anderem über den Meilereiweg und auch die Wilhelm-Seedorf-Straße.

Zum Uelzener Stadtbusverkehr mit seinen neuen Linien und besonders zur Buslinie 3 in Uelzen erreichte die Redaktion dieser Leserbrief:

Ich bin total entsetzt über die aktuelle Lage der Buslinie 3. Es fängt bei der Haltestelle am Meilereiweg schon an, da sich überhaupt keine Gedanken über die Gegebenheiten vor Ort gemacht wurden.

Das barrierefreie Ein- und Aussteigen ist nicht gegeben. Anschließend ist zu erwähnen, dass die Fahrbahn nicht darauf ausgelegt ist, stündlich von einem tonnenschweren Bus befahren zu werden. In den letzten fünf Wochen wurden der Grünstreifen sowie die Fahrbahn massiv beschmutzt und beschädigt. Der Weg ist nicht umsonst nur als Rad- und Wanderweg sowie Land- und Forstweg ausgeschildert gewesen.

Ich als Fußgänger beziehungsweise Radfahrer habe generell keine Möglichkeit, dem Bus auszuweichen, und begebe mich dadurch in Gefahr. Vor Ort durfte ich mich schon schwerer Beschimpfungen eines Busfahrers aussetzen. Des Weiteren wird man durch dichtes Auffahren und Anhupen genötigt.

Ich bitte hiermit, dass sich alle Verantwortlichen vor Ort ein Bild über die Situation verschaffen und erneut über die Sinnhaftigkeit der Buslinie beraten. Im Vorfeld hatte ich schon meine Bedenken für Mensch, Tier und Umwelt. Diese haben sich meiner Meinung nach bestätigt.

Marcel Lütjens, Uelzen

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Leserbriefe geben die Meinung des unterzeichnenden Verfassers wieder. Die Redaktion behält sich Kürzungen vor.

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