Augen auf bei der Vorstandswahl

Leserbrief zum AZ-Artikel „Vorsitzende muss gehen“ vom 2. September 2011:

Was um den Kinderschutzbund in Bad Bevensen passiert, ist schockierend, aber nicht überraschend. Seit Jahren bin ich in der Kinder- und Jugendarbeit tätig und das Vorgehen von Frau Benecke und Co. ist immer schon fragwürdig gewesen. Nicht nur die genannten Barauszahlungen und weitere Veruntreuungen. Auch die Zusammenarbeit mit Kinder- und Jugendeinrichtungen ist äußerst fragwürdig. In Bad Bevensen (Samtgemeinde) gibt es kirchliche Kindergärten, Kindergärten des DRK und Kindergruppe von privaten oder freien Trägern. Eine enge Zusammenarbeit besteht aber nur zum evenangelischen Kindergarten in Bad Bevensen, da Frau Benecke mit der dortigen Leitung eng befreundet ist. „Konkurrenzeinrichtungen“, wie etwa der DRK-Waldkindergarten oder die Einrichtung der drei Kliniken werden so gut wie gar nicht einbezogen. So stelle ich mir keine professionelle Zusammenarbeit eines Unternehmens wie dem Kinderschutzbund vor. Deshalb ist beim Zusammensetzen des neuen Vorstandes unbedingt darauf zu achten, dass Vertreter allen Interessensgruppen eingebunden werden, damit auch alle Kindereinrichtungen die Chance haben, sich in Bad Bevensen zu etablieren. Da spielen persönliche Argumente, wie in jüngster Vergangenheit, keine Rolle.

Dirk Möller

Uelzen

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