Auch an die Schwimmer denken

Leserbrief zu „Sportler gehen (noch) nicht baden“, AZ vom 30. November:.

Bei der Vorlage des neuen Bäderkonzepts seitens der Verwaltung für den Ausschuss für öffentliche Einrichtungen sind die Interessen der Bürger in keinster Weise berücksichtigt worden. Alternativvorschläge der Frühschwimmer auf der öffentlichen Ausschusssitzung sind gar nicht einmal angehört oder entgegengenommen worden.Es scheint so, dass man sich in der Verwaltung und im Ausschuss von vornherein sicher war, das vorgeschlagene Konzept mit der politischen Mehrheit des Rates im Rücken durchzubekommen.

Die endgültige Genehmigung findet aber mit dem gesamten Rat der Samtgemeinde statt, und vielleicht besinnen sich ja auch einige Mitglieder der politischen Mehrheit im Rat auf den ihnen vom Wähler erteilten Auftrag, zum Wohle der Bürger und nicht nur zum Wohle der Kurgäste ihre Entscheidungen zu treffen. Baden ist das eine, aber Schwimmen doch etwas mehr. Und das Schwimmen um die badenden Gäste herum entspricht nicht dem Schwimmsport. Warum ist man nicht bereit, Alternativen zur Kosteneinsparung zu prüfen? Zum Beispiel könnte an einem Tag das Rosenbad ganz geschlossen bleiben (beispielsweise am Montag), das Bad könnte täglich um 19 Uhr schließen, statt bis teilweise 21 Uhr geöffnet zu haben, und dafür könnte man morgens den Frühschwimmern weiterhin das Bad öffnen.

Die an die 100 Frühschwimmer, die auch bei schlechtem Wetter und Ausfall der Heizung die Saison nutzen und immer den vollen Beitrag zahlen, würden es den Entscheidungsträgern danken und sie dies bei der nächsten Wahl wohl auch merken lassen.

Jürgen Cahnbley,

Bad Bevensen

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