Analyse würde beruhigen

Als Reaktion auf die geplanten Asylbewerber-Sammelunterkünfte im Landkreis Uelzen fordert AZ-Leser Klaus-Dieter Steinbach aus Uelzen eine realistische und sachliche Gefährdungseinschätzung von Experten.
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Als Reaktion auf die geplanten Asylbewerber-Sammelunterkünfte im Landkreis Uelzen fordert AZ-Leser Klaus-Dieter Steinbach aus Uelzen eine realistische und sachliche Gefährdungseinschätzung von Experten.

Klaus-Dieter Steinbach aus Uelzen schreibt zum Bericht „Der Wunsch nach Sicherheit“ (AZ, 6. Mai 2015) über den Infoabend zu Asylbewerberunterkünften in Uelzen:

Eine Urangst des Menschen ist offensichtlich die Angst vor dem Fremden und Unbekannten. Dem sollte man nicht mit einer Abwiegelungs- und Relativierungsstrategie begegnen, sondern man sollte sie ernst nehmen und offensiv angehen.

Der Landkreis kann die Lösung dieses Problems auch nicht an den Betreiber einer Flüchtlingsunterkunft delegieren und hoffen, dass schon nichts passiert. Es würde sehr zur Objektivierung und Beruhigung beitragen, wenn der Landkreis in Zusammenarbeit mit der Polizei eine Gefährdungsanalyse erstellen würde und angezeigte Maßnahmen vorsorglich treffen beziehungsweise dem Betreiber zur Auflage machen würde. Die Schwerpunkte sind ja hinreichend bekannt: Angriffe auf die Unterkünfte, Konflikte zwischen den Bewohnern untereinander und Konflikte außerhalb.

Dieses Konzept sollte auch veröffentlicht werden und die Medien über die Problematik nicht tendenziös berichten und die Schublade „Ausländerfeind gegen Gutmensch“ zu lassen.

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