Angebot zum Austausch

Es gibt Alternativen - Reaktionen zum Leserbrief von Claus-Dieter Reese, „A 39 auf einem guten Weg“, AZ vom 5. Januar:

Es ist das gute Recht der AZ, Leserbriefe nach ihrem Gutdünken zu kürzen. Das ist auch bei meiner Zuschrift geschehen. Bedauerlich finde ich jedoch, dass diese gekürzte Fassung auch in der Online- Ausgabe erscheint, zumal mir die fehlenden Anteile wichtig sind und keinen anstößigen Inhalt, in welcher Weise auch immer, aufweisen. Ich gehe davon aus, dass hier ein Versehen vorliegt und nicht die Absicht einer Zensur. Meineweiteren Gedanken möchte ich hier deshalb noch als ergänzenden Kommentar nachreichen. Es ist mein Wunsch, wie gesagt, Herrn Reeses Argumente Pro-A-39 mit Angabe der wissenschaftlichen Untersuchungen, die ja angeblich vorliegen, kennenzulernen. Herrn Reese seinerseits möchte ich bitten, sich ernsthaft mit unseren Argumenten auseinanderzusetzen. Um sie kennen zu lernen,habe ich ihn auf die Internetadresse http://www.youtube.com/user/hohnstorf2011 verwiesen, wo die Aufzeichnung eines Vortrages von Herrn Professor Pez zu finden ist, den er vor einem Monat in Bienenbüttel gehalten hat. Wir würden dann gern mit Herrn Reese (und weiteren Befürwortern einer A 39) ins Gespräch kommen, um nicht nur in Form solcher Leserbriefe zu diskutieren. Nach den Turbulenzen um Stuttgart 21 hörten wir viele Schwüre, die Bürger sollten in die Planung von Großprojekten einbezogen werden. Im Dunstkreis der A39 ist davon noch nichts zu spüren. Wir dürfen lediglich bei Informationsveranstaltungen zur Kenntnis nehmen, was die Planer für uns festgelegt haben. Meine Aufforderung geht an Herrn Reese, doch einemAnfang zu einem Meinungsaustausch zuzustimmen! Wir sind ja nicht die Träumer, die meinen, „Güterverkehr und Logistik funktionieren mit dem Rad“, wie Herr Ferlemann, umuns Gegner einer Autobahn abzuqualifizieren, bemerkte. Wir fordern eine ausreichende Infrastruktur für die Erfordernisse des Verkehrs, ohne eine Autobahn, aber mit einem dreispurigen Ausbau der B4 (2+1 – Lösung) und Ortsumgehungen. Manchmal soll man tatsächlich beim Austausch von Argumenten neue Erkenntnisse gewinnen. Wenn man dabei die besseren Argumente auf der anderen Seite sieht und vielleicht sogar seine Meinung revidieren kann, vielleicht sogar eine gemeinsame Lösung finden kann, zeugt das von Größe. Das gilt übrigens für beide Seiten! Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

Uwe Krieg,

Masbrock

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