Alibiveranstaltung?

Zur SPD-Diskussion über die Zukunft der Innenstadt:

Was soll das? Die Diskussion über die Innenstadtplanung ist doch bei der SPD längst abgeschlossen! Herr Manfred Daum, - er ist doch der eigentlich ideologische Vordenker dieser Partei -, hat doch bei der Großveranstaltung im Rathaus eindeutig zu verstehen gegeben, dass die Hauseigentümer und die Geschäftsleute nichts mitzureden hätten. O-Ton: Sie ( die Geschäftsleute und Immobilien Vermieter ) sollten doch wohl nicht glauben, die Innenstadt derart gestalten zu wollen, wie sie es sich vorstellen.

Die Innenstadt, Herr Daum, ist vielleicht nicht persönlich durch Sie aber andere Kommunalpolitiker Ihrer Couleur schon einmal verkehrstechnisch ruiniert worden und auch finanziell wurden den Hausbesitzern und Geschäftsleuten die Daumenschrauben angelegt. Wir haben in dieser Weise die Nase gestrichen voll, zumal die fachliche Kompetenz auf Seiten der SPD von keiner Person deutlich getragen wird!

Wenn man selbst keine Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen braucht, kann schnell und locker über Andere bestimmt und gewertet werden; - es gibt ja kein Risiko -.

Ein Politiker kann abtreten oder wird wegen Unfähigkeit abgewählt! Wir aber müssen mit diesen, aus reiner Ideologie hervorgegangenen Veränderungen weiterleben. Die Leerstände der Innenstadt lassen sich nicht durch belangloses Geschwätz sondern nur durch Personen mit wirtschaftlichem Sachverstand beseitigen.

Einschlägige Gutachten über Fußgängerzonen in Klein- und Mittelstädten liegen dem Rat und der Verwaltung vor. Herr Schwenke hat in einem Statement darauf hingewiesen. Die Politik macht aber lieber beide Augen und Ohren zu, als sich die Argumente von Fachleuten anzuhören, deren Ergebnisse zu akzeptieren und umzusetzen. Man möchte eben, wie auch beim Ukrainegeschäft seine eigenen Unfähigkeiten unter Beweis stellen!

Wie soll ich aber bewerten, dass einerseits Herr Daum uns Geschäftsleuten und Vermietern das Recht zum Mitplanen drastisch abspricht, wir aber sollen nun durch ausgesuchte Vertreter der SPD und deren wirtschaftlicher Weitsicht zur Überzeugungen gelangen. Ich habe nichts gegen Bemühungen der Personen, die sich auf dem Podium präsentieren.

Die aber dort zur Verfügung stehende Phalanx breiter wirtschaftlicher Kompetenz überzeugt mich als Unternehmer nicht wirklich. Und deshalb, - siehe oben, - muss es doch eine Alibiveranstaltung sein!

Die nächste Kommunalwahl steht ja bald an und wir als Geschäftsleute werden unsere vielfältigen Kundenkontakte dazu benutzen diese verantwortungslose Politik den Verbrauchern näher zu bringen und so diesen Parteiunsinn mit Hilfe des Wahlzettels beenden.

Heiko Barz,

Uelzen

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