A-39-Bau auch bei SPD umstritten

Leserbriefe zum Artikel „Kurswechsel gefordert“ über eine gemeinsame Erklärung von CDU- und FDP-Abgeordneten, die die Regierung auffordern, sich zur A 39 zu bekennen, AZ vom 1. März:.

Die Wahlniederlage von CDU/FDP löst offensichtlich bei einigen Abgeordneten der Opposition einen blinden Aktionismus aus, indem mit nahezu allen Mitteln versucht wird, einen Keil zwischen SPD und die Grünen zu treiben. Das grenzt ja mittlerweile schon an Traumabewältigung wenn Herr Hillmer „dem Bund deutlich machen wolle, dass es nur eine Partei in Niedersachsen gäbe, die in der Autobahnfrage wackele“, die Grünen! Da muss ich ihn enttäuschen, es gibt auch in der SPD eine durchaus respektable Anzahl von Autobahngegnern, die von Beginn der A 39-Planung an durch ihre Einwände, Bedenken und Alternativvorschläge ihre ablehnende Haltung zum A39 Bau deutlich gemacht haben und auch weiterhin deutlich machen werden - auch als SPD Mitglieder!

Die SPD ist – Gott sei dank – keine Einheitspartei der gleichgeschalteten Meinungen und Gedanken! So wäre es nur verständlich, wenn Herr Hillmer „dem Bund“ der Vollständigkeit halber noch nachtäglich mitteilen würde, dass es auch in der SPD nicht nur die „eine“ Meinung gibt!

Horst Bichinger,

Altenmedingen

Genau. Endlich wird auch die CDU schlau und fordert einen Kurswechsel bei A 39. Diese für Generationen unverantwortliche geplante Geldverschwendung einer unsere Heimat zerstörenden Autobahn wird endlich beendet. Geld wird frei für Kindergärten, sanften Tourismus, soziale Projekte und für die Schlaglochpisten, die wirklich dauerhaft saniert werden müssen. Nur so schaffen wir Arbeitsplätze. Leute: Aufwachen!

Jörg Grützmann,

Oldenburg

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