Elke Warnecke schreibt, was ihr in ihrem Flecken fehlt

Wünsche aus Brome für Brome

Mit Blick auf den IK-Artikel „Pleiten als Chance sehen“ äußert die Bromerin Elke Warnecke Wünsche gegenüber Bürgermeister Gerhard Borchert.

Als Bewohnerin von Brome (seit 1979) erlaube ich mir, folgende Wünsche zu äußern:

Ich wünsche mir einen Bürgermeister, der eine Firmeninsolvenz als traurigen Umstand wahrnimmt, weil Ausbildungs-, Arbeitsplätze und Steuereinnahme verloren gehen. Der wahrnimmt, dass ein weiteres Geschäft droht aufgeben zu müssen, was für Brome und Umgebung eine weitere Verschlechterung der örtlichen Infrastruktur bedeutet und somit ein weiterer Baustein einer bürgernahe Versorgung fehlen wird. Brome darf kein Ort werden, wo die meisten Menschen nur zum Schlafen nach Hause kommen! Ich wünsche mir wieder einen lebendigen Ortskern mit einer Vielzahl kleinerer Geschäfte, die für alle Bewohner, auch zu Fuß, gut zu erreichen sind.

Ich wünsche mir endlich den schon ewig versprochenen, sanierten Weg (z.B. mit Stiefmutterkies) um den Ohresee, damit auch kleine und ältere Menschen dort gefahrlos laufen und fahren können.

Ich wünsche mir Buswartestellen, die ein Dach und eine Sitzmöglichkeit, vielleicht sogar eine Fahrradparkmöglichkeit bieten.

Wünsche darf man haben - manchmal gehen sie ja auch in Erfüllung.

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