Wehr-Debatte muss her

Jochen Bellin aus Wittingen macht sich Gedanken über die Feuerwehr:

Die Aussagen vom stellvertretenden Bürgermeister der Stadt Wittingen, Hartmut Schulze (CDU), Hagen, anlässlich der Abrechnungsversammlung des Ortes Teschendorf („werden mobiler werden müssen“, darüber hinaus müsse man sich Gedanken über die Zukunft machen) sind für mich als Bürger dieser Stadt völlig unqualifiziert und nichtssagend. Wenn einmal im Jahr auf den Dörfern Abrechnungsversammlungen stattfinden, dann sollten im Vorfeld doch wichtigere Themen mit der Verwaltung abgesprochen werden.

Wer ist eigentlich verantwortlich für die Politik im Wittinger Stadtrat? Hat eigentlich der Bürgermeister im Rat Sitz- und Stimmrecht? Sind die Parteien überhaupt noch präsent? Wo ist eine ernstzunehmende Opposition? Auch sieht die Verwaltung schlecht aus, wenn der stellvertretende Bürgermeister Schulze, gleichzeitig auch Feuerschutzausschussvorsitzender, nicht in der Lage ist, gerade in Teschendorf die Problematik der Feuerwehr im Stadtgebiet zur Sprache zu bringen. Haben doch die Teschendorfer vor kurzem ihre Ortsfeuerwehr aufgelöst.

Was gedenkt die Stadt Wittingen zu tun, sollten alle Dörfer Teschendorf als Vorbild nehmen und ihre Freiwillige Feuerwehr auflösen? Warum werden die Konsequenzen nicht bekannt gegeben? Sprich Einberufungsbescheide?

Meine Spendenaufforderung der Wittinger Feuerwehr für 2014 habe ich zerrissen und dem Bürgermeister Ridder aus Protest auf seinen Schreibtisch gelegt. Als Bürger dieser Stadt verlange ich endlich eine grundlegende Diskussion über das Ehrenamt Feuerwehr. Ist der Standort der Feuerwehr an der Bahnhofstraße noch bei einer A 39 mit zwei Abfahrten tragbar? Warum wird das freiwerdende OHE-Gelände nicht für die Feuerwehr sowie als Betriebsgelände des Busunternehmens Bischoff sowie Logistikzentrum im Isenhagener Land in Augenschein genommen? Wie sieht in Zukunft die gemeinsame Zusammenarbeit zwischen Wittingen und Hankensbüttel aus?

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