IK-Leserbrief

"Warum wird die Strecke nicht einfach zu einem Radweg ausgebaut?"

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Der alte OHE-Bahndamm am Ortsausgang in Richtung Kakerbeck: Eckhard Rudorf könnte sich einen Radweg auf der ehemaligen OHE-Strecke vorstellen.

Eckhard Rudorf aus Königswinter schlägt vor, die ehemalige OHE-Strecke von Wittingen in Richtung Radenbeck zu einem Radweg mit touristischen Attraktionen auszubauen:.

Ich bin vermutlich Mitte der 1970er Jahre letztmalig mit der OHE gefahren. Warum wird die Strecke nicht einfach zu einem Radweg ausgebaut?

Die angeschlossenen Orte sind überwiegend nicht durch Fahrradwege verbunden. Entspanntes Radfahren ist aufgrund des Verkehrs – insbesondere durch Zunahme des in den letzten Jahren stetig angestiegenen Lkw-Verkehrs – nicht möglich. Dies würde die Sicherheit der Radfahrer in hohem Maße steigern.

Durch die Streckenführung gibt es keine extremen Steigungen/Gefälle. Landschaftlich dürfte eine Radtour auf dem Bahndamm entlang von Feldern, Wiesen und durch Wälder ebenfalls interessant sein. Alte Bahnhöfe, Wartehäuschen könnten entsprechend einer früheren Nutzung oder neuen Nutzung zugeführt werden. Fahrradraststätten/-gaststätten können entstehen.

Der Radweg kann mit ehemaligen Bildern der Strecke selbst oder mit Zügen oder Waggons oder Laderampen oder Bahnhöfen oder dem Leben an/mit der Bahnstrecke ausgestattet werden.

An kreuzenden Bundesstraßen und gefährlichen Straßenübergängen kann eine Sicherung durch Drängelgitter erfolgen. Von diesem neuen Hauptradweg können weitere Radwege zu weiteren Ortschaften und touristischen Sehenswürdigkeiten angelegt werden. Da braucht man nichts mehr hinsichtlich Trasse planen. Nicht lange schnacken, einfach loslegen.

Eckhard Rudorf, Königswinter

Leserbriefe geben die Meinung des unterzeichnenden Verfassers wieder. Die Redaktion behält sich Kürzungen vor.

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