Müll an Flüchtlingsunterkunft: Andrea Niemann sorgt sich um Kakerbecker Ortsbild

„Soll ein kleines Dorf das allein regeln?“

Die Kakerbeckerin Andrea Niemann ärgert sich über Müll an der Flüchtlingsunterkunft im Ort:.

Seit dem letzten Sommer ist aus dem alten Kinderheim ein Flüchtlingsheim mit separaten Wohnungen geworden. Ich denke, unsere Dorfbevölkerung hat sich damit ganz gut arrangiert. Aber was dort mit dem Müll geschieht, das spottet jeder Beschreibung! Die übervollen Mülltonnen stehen tagelang an der Straße. Da nichts mehr reinpasst, werden die nächsten vollen Müllbeutel oder Plastiktüten einfach daneben gelegt. Diese türmen sich immer höher auf, weil am Abfuhrtag die Tonnen nicht draußen stehen oder von der Müllabfuhr nicht mitgenommen werden. Die vollen Plastiktüten sowieso nicht. Die grünen Tonnen sind für Pappe und Papier, die Deckel gehen nicht mehr zu, und man sieht Plastiktüten und Müll, der da einfach nicht reingehört. Dass sich nachts um diesen Schauplatz auch mal Ratten tummeln, steht außer Frage. Es gibt auch nicht für jede Wohnung eine Mülltonne.

Ruft man beim Landkreis an, bekommt man die Antwort: „Dafür ist der Eigentümer zuständig.“ Der Hausbesitzer antwortet: „Nicht meine Sache, ich habe an den Landkreis vermietet.“ Nun meine Frage: An wen wendet sich der Dorfbewohner, dem dieser Müll ein Dorn im Auge ist? Soll ein kleines Dorf das alles ganz allein regeln? Oder wird sich irgendwann, wenn der Müllberg immer höher wird, von irgendeiner offiziellen Seite darum gekümmert, wie es bei den Informationsabenden vor dem Einzug der Flüchtlinge kund getan wurde? „Man lässt uns nicht allein“, hieß es da. Ich würde mich freuen, wenn unser Dorfbild in absehbarer Zeit wieder etwas sauberer ist.

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