„Sie waren wunderbar“

Winfried Harms aus Oerrel zum Cantate-Konzert am letzten Wochenende:.

Ich denke noch einmal an das beeindruckende Konzert des „Cantate-Chor“ am vergangenen Sonnabend zurück. Dort erlebten wir Zuhörer in der Klosterkirche das zehnjährige Bestehen dieses Chores. Es gab dazu recht stürmischen Beifall.

Nur eines muss ich gestehen: Ich habe nicht laut geklatscht, ich tat nur so als ob. Und das hat seinen Grund. Ich wurde einst erzogen, mich in einer Kirche, dem Hause Gottes, leise und ehrfürchtig zu benehmen. Betrat man sie, Mütze abnehmen und – wenn überhaupt – leise sprechen. Still nach dem Kurzgebet Platz nehmen. Als Konfirmand keine Faxen machen oder einer Konfirmandin nicht in den Rücken knuffen und dann gelangweilt nach oben blicken, wenn sie sich erschrocken umdrehte.

In die Hände klatschen war sowieso verboten, auch als Beifall für den Kirchenchor, in dem meine Mutter einst auch solo Lieder, zum Beispiel von Bach, vortrug. Ich glaube, man wird verstehen, dass ich mich auch heute noch nicht überwinden kann, laut in einer Kirche Beifall zu klatschen.

Und das ist auch der Grund, Ihnen noch einmal zu bestätigen, dass Sie wunderbar waren, lieber „Cantate-Chor“ und andere Mitwirkende. Ich sage „Danke“ für den wunderschönen Abend, den Sie uns bereiteten. Winfried Harms

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