„Schild an den Mast“

Christel Creighton aus Berlin über Hunde auf und am Oerreler Friedhof: . . . . . Zum Jahreswechsel zog es mich wieder in die Lüneburger Heide nach Oerrel.

Es gefiel mir – wie immer – gut, aber etwas hat mich wieder gestört: Auf dem Friedhof führt man seine Hunde aus oder man benutzt ihn als Wegabkürzung samt Hunden und Kleinkindern. Auf meine Frage an den Hundeführer, ob das Mitbringen von Hunden auf Friedhöfen denn nicht verboten sei (in meiner Heimatstadt besteht nämlich ein generelles Verbot für Hunde auf allen Friedhöfen), erhielt ich die Antwort: „Keine Ahnung, ich bin nicht von hier, das ist nicht mein Friedhof. “ . . . . . Von dem Gekläffe der Tiere einmal abgesehen (direkt neben dem Friedhofsgelände befinden sich mehrere große Hundezwinger, da geht ein Spektakel los, wann immer sich Mensch oder Hund nähern), laufen sie über die – oft frisch geharkten – Wege oder Gräber. . . . . . Es wäre doch so einfach: An demselben Mast, an dem sich das Schild „Friedhof“ befindet, könnte man ein Schild „Hunde verboten“ darunter schrauben.

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