Jochen Bellin äußert sich zu den IK-Ausblick-Gesprächen für Wittingen und Hankensbüttel

Für normale Bürger nicht nachvollziehbar

Jochen Bellin, Wittingen, bezieht sich auf die beiden „Ausblick“-Artikel für die Stadt Wittingen und die Samtgemeinde Hankensbüttel:.

Vorweg zitiere ich die letzte Rede seiner Amtszeit als Bundespräsident von Herrn Gauck. Er warnte davor, dass der Begriff Populismus nicht zu einem Etikett wird, mit dem politische Eliten die bei ihnen unbeliebten einfachen Bürger pauschal aus der Diskussion ausgrenzen. „Austausch und Diskussion sind der Sauerstoff der offenen Gesellschaft. Streit ihr belebendes Element.“

Der Ausblick der Bürgermeister in 2017 von Wittingen und Hankensbüttel, angeregt vom IK mittels eines Fernglases, verdeutlicht in hervorragender Art und Weise die Probleme, die so weit und undeutlich für uns Bürger sind, dass sie nur mit einem Fernglas zu erkennen sind. Obwohl beide Bürgermeister in ihrem Ausblick auf 2017 erklären, dass konkrete Zahlen für ihre Haushalte nicht vorliegen, werden anstehende Ausgaben genannt, die ein normaler Bürger nicht nachvollziehen kann. Zumal in Wittingen weder das Dorfgemeinschaftshaus von Boitzenhagen noch die Stadthalle Wittingen abgerechnet wurden. Sollte der Landesrechnungshof nicht mal in Wittingen zur Unterstützung angefordert werden?

Ob wir Bürgerinnen und Bürger es endlich erleben, dass beide Räte aus Wittingen und Hankensbüttel sich mal an einen Tisch setzen und gemeinsam die sicherlich großen finanziellen Probleme der Zukunft – ohne Fernglas – ansprechen? Der jahrelange Wunsch von Dr. Gehse (FDP) aus Hankensbüttel sollte doch endlich mal in Erfüllung gehen. Zumal er nicht mehr Ratsherr ist und die Eifersucht seiner Kollegen betreffs Umsetzung einer guten Idee nicht mehr gegeben ist. Jochen Bellin

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