Der Wittinger Jochen Bellin verurteilt eine Tanzveranstaltung am Heiligen Abend in der Stadthalle

Keine „Stille Nacht - Heilige Nacht“

Der Wittinger Jochen Bellin ärgert sich massiv über die Veranstaltung einer Party am Heiligen Abend in der Wittinger Stadthalle. Dass die Halle dafür zur Verfügung gestellt werde, komme einem Skandal gleich.

Als Mitglied einer christlichen Partei – CDU – und als damaliger Jugendobmann des Niedersächsischen Fußballverbandes (NFV) sprach Engelbert Nelle in seiner Vorstellungsrede als Bundestagskandidat anlässlich einer Info- Veranstaltung in Teschendorf uns Sportler darauf an, wie wichtig die Jugendarbeit in den Vereinen für Staat und Gesellschaft ist. Ganz wichtig sei aber die Vorbildfunktion der ehrenamtlich tätigen Jugendbetreuer.

Kinder und Jugendliche beobachten sehr genau, nach welchen Wertvorstellungen ihre Vorbilder leben. Wenn Rat und Verwaltung die Stadthalle am Heiligen Abend ab 22 Uhr 30 jungen Menschen für eine Tanzveranstaltung zur Verfügung stellen, dann betrachte ich das als einen gesellschafts-politischen Skandal.

Wobei zusätzlich zu bemerken ist, dass 200 Meter vor der Stadthalle die Katholische Kirche um 22 Uhr ihre Weihnachtsmesse abhält. Scheinbar ist das Weihnachtslied „Stille Nacht – heilige Nacht“ den Verantwortlichen sowohl in Wittingen als auch bei den Kirchen nicht bekannt – obwohl dieses Weihnachtslied das bekannteste weltweit ist, und als geistiges UNESCO Kulturerbe gilt.

Was soll der Firlefanz mit einer künstlerischen Aufarbeitung der 10 Gebote in dieser Region durch das evangelische Bildungswerk, wenn noch nicht mal die Gebote ernst genommen werden.

Darüberhinaus wäre es ratsam, endlich das „Christliche” im Parteinamen der CDU zu streichen.

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