Wolfgang Banse macht sich Gedanken zum Osterfest in Deutschland und der Welt

„Karfreitag ist allgegenwärtig“

Wolfgang Banse aus Wittingen macht sich Gedanken zum Osterfest:

Ostern feiert die Christenheit weltweit die Auferstehung Jesus Christus von den Toten. Der durchlittene und durchlebte Karfreitag, wo Jesus Christus einen schmachvollen Tod starb, ist auch am Osterfest für viele allgegenwärtig.

Kinder- und Altersarmut in Deutschland, einem der reichsten Länder, ist vorhanden. Sozialtransferbezieher wurden durch den jetzigen Bundesminister für Gesundheit stigmatisiert und verhöhnt, was seine Aussage betrifft, von Hartz IV könnte man leben.

Keine fröhlichen Ostern in den Kriegsschauplätzen Afghanistan, Iran, Irak., Syrien. Keine fröhlichen Ostern für die Angehörigen der Opfer von Terror und Attentaten. Keine fröhlichen Ostern, wo Menschen mit einem Handicap trotz Diskriminierungsverbot keine Ausbildungs- und Arbeitsstelle finden. Keine fröhlichen Ostern für Kranke und Ältere in den stationären Einrichtungen. Nicht der Krebs, der Herzinfarkt sind Todesursache Nummer eins, sondern die Einsamkeit.

Wenn man Passanten im Isenhagener Land die Frage stellen würde, was Ostern beinhaltet, wüssten dies die meisten: Auferstehung von den Toten. Würde man die Frage in den neuen Bundesländern oder in Berlin stellen, würde das Ergebnis anders aussehen.

Ostern beginnt auf dem Friedhof. Nicht ein Jünger wurde Augenzeuge des leeren Grabes, sondern eine Frau. Etwas Revolutionäres, zur damaligen Zeit.

Wo wir jede und jeder aufstehen für das Leben, wo wir uns mit Ungerechtigkeiten, Misshandlungen, Terror und Attentaten nicht abfinden, wo wir Zuversicht und Vertrauen auf den Gott allen Lebens stolz behaupten, begeben wir uns gemeinsam auf den Weg dessen, der Spuren hinterlassen hat, Jesus Christus, dem wir ohne Zweifel oder Hinterfragen folgen können. Ostern ist das Fest des Lebens, das mit allen Facetten begangen und gefeiert werden kann. Wolfgang Banse

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