Dr. Erhard Hanf, Hankensbüttel, kritisiert Argumente gegen Otter-Zentrum-Erweiterung

„Immense Bedeutung für den Ort“

+
(Symbolbild)

Dr. Erhard Hanf, Hankensbüttel, schreibt zum Artikel „Über 3.000 haben unterschrieben“ (IK vom 5. Dezember):

Es fällt mir schwer nachzuempfinden, warum ein/e Hankensbüttler Bürger/in sich gegen die berechtigten Interessen des Otter-Zentrums stellt. Inzwischen sollten doch alle erkannt haben, welche immense Bedeutung diese Einrichtung für den Ort hat und welche hervorragende Arbeit dort geleistet wird. Es geht dem Otter-Zentrum nicht darum, „den Besuchern einen Kleintierzoo in Gehegen näherzubringen“, sondern in erster Linie um Umwelt- und Naturschutz, welches an Hand dieser Tiere lebendig gemacht wird. Dabei liegt ihr Augenmerk besonders bei der Jugend, der diverse Veranstaltungen und Seminare in hervorragender Pädagogik angeboten werden. Wer zum Beispiel das diesjährige Sommerfest mit über 2000 Besuchern erlebt hat, wird dieses voll bestätigen.

Zu den Argumenten von Frau van Werde:

1. Frau van Werde präsentiert 3.000 ihr zustimmende Unterschriften bei einer Online-Petition. Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese Personen richtig über die Hintergründe dieser Aktion informiert waren und dass sich darunter viele hiesige Bürger befanden. Im Übrigen würde ich eine Petition „Retten Sie unseren Wald und lassen sie ihn nicht einzäunen“ auch unterschreiben.

2. Das beanspruchte Waldstück wurde bisher gar nicht genutzt, weil es nicht zugänglich war.

3. Der sicherlich nicht zufällig mehrfach benutzte Ausdruck der „Einzäunung“ ist bewusst emotional benutzt. Eine Einzäunung dürfte in der Realität kaum stören, wie die bereits vorhandene zeigt. Diese ist kaum sichtbar durch Pflanzenwuchs größtenteils verdeckt.

4. Bleibt nur noch die Entnahme des Bohldamms. Das könnte als Nachteil empfunden werden, ist aber wohl der Preis des geschlossenen Kompromisses zwischen Gemeinde und Otter-Zentrum und bei Abwägung der Argumente zumutbar. Das Otter-Zentrum hatte ursprünglich viel weitgehendere Pläne, diese dann aber mit dem geschlossenen Kompromiss zurückgestellt. In diesem Zusammenhang fand ich die Aussage einer Mutter bemerkenswert: „Endlich ist dann der Spielplatz keine Durchgangsstraße mehr und meine Kinder dadurch nicht mehr gefährdet.“ Uns allen müsste am Herzen liegen, dass das Otter-Zentrum unserem Ort langfristig erhalten bleibt.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare