„Ich brauche Jesus Christus“

Rainer Tscheu aus Zahrenholz zum „Wort zum Sonntag“ der Ausgabe vom vergangenen Sonnabend:

Ich lese regelmässig im Isenhagener Kreisblatt unter der Rubrik „Das Wort zum Sonntag“ mit großem Interesse die Beiträge der jeweiligen Pfarrer aus dem hiesigen Kreis (anregende geistige Nahrung kann ich immer gut gebrauchen ...).

Also lese ich auch den Beitrag von Dr. Heinrich Springhorn, Pastor in Hankensbüttel und Sprakensehl mit der Überschrift: „Gedeihen“, und denke mir so dabei, mal sehn, was mir der Pastor so zu sagen hat. Ich lese ... und lese ... komme zum Ende des Artikels und merke, wie sich Unverständnis in mir breit macht.

Da zählt der Herr Pastor auf, was ich alles so zum Leben brauche: lebendige Gemeinschaft, gute Worte, Liebe und gute Gedanken.

Keine Frage, kann ich alles immer gut gebrauchen. Aber was ich wirklich brauche, steht da nicht. Wird vom Pastor nicht ausgesprochen, bzw. geschrieben. Also, ich brauche Gott und Jesus Christus jeden Tag, wie das Essen und Trinken und die Luft zum Atmen. Ohne kann ich nicht.

Und dann will ich ja auch noch ins ewige Leben. Zum Ziel. (Jesus Christus hat gesagt: Niemand kommt zum Vater, denn durch mich ...).

Und ich wundere mich und es arbeitet in mir und ich frage mich immer wieder. Was ist los? Wie geht das? Ein Pastor zählt auf, was ich so zum Leben brauche und erwähnt da mit keinem Wort Gott und Jesus Christus! Er erwähnt zwar die Liebe (ja, Gott ist auch Liebe) sowie auch andere „Elemente unseres Gedeihens“, aber all dies ist auch ohne Gott und Jesus Christus möglich. Also auch Nichtgäubige können lebendige Gemeinschaften leben, haben gute Worte, können lieben und haben gute Gedanken. Ist absolut möglich. Jedoch ohne Gott und Jesus Christus ist all dies Nichts!

Also, ich brauche Gott und Jesus Christus zum Leben! Und wünsche mir sehr, dass ein Pastor das auch deutlich ausspricht und benennt. Rainer Tscheu

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