„Es gibt schon zu viele Chaosprojekte“

Armin Dennda aus Sprakensehl schreibt zum Artikel „Situation ist auch für uns unbefriedigend“ (IK vom 8. Januar):

Es ist müßig, aber nicht zielführend, wenn sich die beteiligten Parteien den Schwarzen Peter zuzuschieben versuchen und auf die verstreichende Zeit setzen, um letztendlich den Mantel des Vergessens über dieses Fiasko auszubreiten.

Tatsache ist, es wird ein Schaden entstehen. Eine gerade neugebaute Straße wird wieder aufgerissen, die marode Kanalisation saniert, um dann diese Straße ein zweites Mal wiederherzustellen. Dabei ist es gleichgültig, ob diese doppelte Arbeit 2015, 2016 oder 2017 ausgeführt wird. Die Uelzener Straße ist auch dann noch neu!

Es bleibt die Frage, wer für diese unnötigen und vermeidbaren Mehrkosten aufkommt. Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit der beteiligten Stellen sieht anders aus und eine sorgfältige, fachgerechte Planung auch. Die Geld kostet!

Angesichts der angespannten Haushalte kann sich unsere Gesellschaft so einen verantwortungslosen Umgang mit Steuergeldern und die daraus resultierende Verschwendung nicht mehr leisten.

Es gibt schon zu viele Chaosprojekte wie den Berliner Flughafen oder die Hamburger Elbphilharmonie, bei denen es am Ende auch keiner gewesen ist.

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