IK-Leserbrief 

„Gefahren sind zu groß“

Zum Artikel „Bäume gehören nicht an Straßen“, IK vom 5. Februar, und zu diversen Leserbriefen dazu schreibt Arno Karstädt aus Groß Oesingen:

Die Meinung von Wolfgang Seger kann ich voll unterstützen. Es sollten an Bundes- und Kreisstraßen keine Bäume mehr nachgepflanzt werden. Eher sollten die alten, schiefen und kranken Bäume langfristig gefällt werden. So schön und auch nützlich Alleebäume sind, sind die Gefahren doch zu groß.

Durch die heutige Verkehrsdichte, auch durch die vielen Lkw, nicht durch schnelles Fahren, auch durch Unachtsamkeit, Müdigkeit, Alkohol sowie Wildwechsel – jetzt kommt auch noch der Wolf dazu, Straßenglätte und Sturmschäden, kommt es zu schweren Baumunfällen, die man verhindern könnte ...

Zur Ansicht von Reinhard Weißmann und Hans-Jürgen Riedel: Es gibt viele Unfallursachen... Die Bäume sind zwar nicht an den Unfällen schuld, aber wenn sie da nicht stehen, kann man auch nicht dagegen fahren. Als Ersatz könnte man woanders Bäume und Sträucher pflanzen – an Waldrändern, Feldwegen usw., wo wegen der großen Ackerflächen jetzt alles kahl ist, kein Hase sich verstecken kann.

Die Landwirtschaft ist auch in der Verantwortung. Die Wälder müssten auch mal aufgeräumt werden, da können bestimmt viele neue Bäume gepflanzt werden.

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