„Führungs- und Organisationsproblem“

Zum Bericht „Vier neue Stellen im Rathaus“ (IK 20. Februar) schreibt Manfred Folgmann aus Hankensbüttel:

Als CDU-Mitglied stimme ich dem Grünen-Ratsherrn Peter Dietz und der SPD-Ratsherrin Inge Elvers nur ungern zu. Aber in ihren Meinungen, es sei für eine Organisationsuntersuchung bei der Samtgemeindeverwaltung viel Geld gezahlt worden und man könne bei einem dermaßen hohen Kostenvolumen nicht schnell ein Häkchen setzen, muss ich diesen beiden Ratsmitgliedern zustimmen

Weiterhin gebe auch ich zu bedenken, so wie es die FDP-Abgeordneten Ingrid Wrede aufgeführt hat, es sich um jährliche Mehrkosten von ca. 175 000 Euro (in 6 Jahren mehr als 1 Millionen Euro) handelt.

Aus eigener beruflicher Erfahrung als Personalfachmann in Leitungsfunktionen bei der Bundeswehr und persönlich an mehreren Personalstrukturen teilgenommen, kann nur raten, dem Vorschlag der Organisationsüberprüfung zu folgen. Bei einer solchen Prüfung werden alle Einzelaufgaben zeitlich berechnet und auch mit Erfahrungswerten anderer Verwaltungen verglichen. Das Ergebnis wird unter anderem als Stellenplan mit Stellenbeschreibungen dargestellt.

Auch wenn man als Überprüfender anderer Meinung ist, sollte man das Überprüfungsergebnis übernehmen und als Vorgesetzter (in diesem Fall der Samtgemeindebürgermeister) die Umsetzung durch organisatorische Maßnahmen durchsetzen.

Die Gründe wie sie die stellvertretende Verwaltungschefin Ilka Bauke aufführt, zum Beispiel nicht genommene Urlaubstage, Rückstände und Überstunden, sind für mich nicht nachvollziehbar. Aus organisatorischen Gründen ist ein Urlaubsplan für alle Beschäftigten zu erstellen. Dieser Urlaubsplan ist bis auf Ausnahmen gültig. So wie es sich mir darstellt handelt es sich um ein Führungs- und Organisationsproblem. Aus diesem Grund schließe ich mich der Meinung von Ingrid Wrede (FDP) an, dass die Organisationsstruktur im Rathaus einer Überprüfung bzw. einer Veränderung bedarf.

Den Worten des Ratsherrn Wilfried Lilje (CDU), es muss finanziell stimmen und man kann keine neue Stellen auf Pump schaffen, finden meine volle Zustimmung.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare