„Eine politische Ohrfeige“

Zum Thema Erweiterung des Otter-Zentrums schreibt Jens Holz aus Hankensbüttel:

Mit der jetzt dem einfachen Bürger bekanntgegebenen West-Erweiterung zementiert das Otter-Zentrum den Schritt, den es in langfristiger Voraussicht bereits 2008 mit dem stillen Erwerb des Waldstücks vollzogen hat. Deshalb wäre es vermessen, in die neue Planung des Otter-Zentrums einzugreifen, heißt es.

Somit hat die lokale Politik Recht, dass die Sperrung eines Teils des rege genutzten Bohldamms Widerstand bei den Bürgern erzeugt. Wenn die Politik sich, wie behauptet, nicht dem Otter-Zentrum unterwirft und das Otter-Zentrum es mit einem echten Bürgerdialog endlich ernst meint, muss der Bohldamm in seiner Gesamtheit erhalten bleiben. Die Abgabe des Bohldamms an das Otter-Zentrum jedoch wäre eine politische Ohrfeige für alle Bürger.

Alle vorangegangenen Podiumsdiskussionen und Veröffentlichungen haben sich jetzt als Farce des Otter-Zentrums erwiesen. Mit der nun angekündigten West-Erweiterung ist nach dem Isenhagener See auch das Freizeitgelände der Bürger an zwei Seiten vom Otter-Zentrum eingekesselt, der Hagen ist nur einen Schritt entfernt.

Welche Erweiterung folgt als nächstes? „Stillstand ist Rückstand“ lässt für die Bürger nichts Gutes erwarten.

Jens Holz

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