IK-Leserbrief

„Das eigene Verhalten überdenken“

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Auch das Grundgesetz fordert den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen und der Tiere.

Zu den Leserbriefen im IK von Klaus Pape, 21., und Robert Weibel, 23. August, erreichte die Redaktion diese Reaktion. Auch Adolf Bannier aus Brome macht sich Gedanken zum Klimawandel:

Die Konzentration der Treibhausgase in der Atmosphäre ist seit Beginn der Industrialisierung nach übereinstimmender Meinung stark angestiegen. Der infolge der vom Menschen verursachten Treibhausgasemissionen entstandene Klimawandel ist demzufolge eine globale Herausforderung und geht uns alle an. Der Gesellschaft muss klar sein, dass Klimaschutz nicht allein durch technische Lösungen erreichbar ist, sondern auch eine Transformation aller Lebenswelten, Lebensstile und Wertvorstellungen nötig ist.

Überall auf der Welt nimmt die Vielfalt des Lebens ab, so der weit gereiste TV-Moderator Dirk Steffens. Er wünscht sich mehr Aufmerksamkeit für eines der größten Probleme, denen sich die Menschheit insbesondere durch Lebensraumzerstörung und Klimawandel in diesem Jahrhundert gegenübersieht.

Steffens will selbst etwas zum Schutz der Artenvielfalt beitragen, denn allein in Deutschland ist rund ein Drittel aller Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht. Verwiesen sei auf Artikel 20a des Grundgesetzes, in dem es heißt: „Der Staat schützt auch in Verantwortung für die künftigen Generationen die natürlichen Lebensgrundlagen und die Tiere ...“

Mein Vertrauen in die handelnden Personen ist allerdings begrenzt. Vor diesem Hintergrund haben wir alle Veranlassung, unser Verhalten zu überprüfen und gegebenenfalls zu ändern. Insbesondere mit Blick auf unsere Kinder und Enkelkinder und somit auf die kommenden Generationen.

Adolf Bannier, Brome

Leserbriefe geben die Meinung des unterzeichnenden Verfassers wieder. Die Redaktion behält sich Kürzungen vor.

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