Wolfgang Banse aus Wittingen macht sich Gedanken zum Weihnachtsfest

„Die aktuellste und realistischste Geschichte“

Wolfgang Banse, Wittingen, macht sich Gedanken zum Weihnachtsfest:

Keine weißen Weihnachten, welche viele ersehnen und wovon viele träumen. Die Klimaverschiebung macht sich bemerkbar, was die Temperaturen anbelangt.

Viele Menschen werden kein Weihnachtsgeschenk bekommen, da das Geld gerade zum Leben reicht. Die Forderung des Diakonischen Werkes ist, dass Sozialtransferleistungsbezieher mit einer einmaligen Weihnachtszahlung von 50 Euro unterstützt werden.

Statt Briefen oder Karten werden SMS und E-Mails zum Weihnachtsfest verschickt. Drei kurze prägnante SMS an die Menschheit von Gott könnten so lauten:

1. Mensch, ich liebe dich, so wie du bist.

2. Mensch, nimm das Leben an und schütze es. In allen Phasen menschlichen Lebens, was Schwangerschaftsabbrüche und Sterbehilfe betrifft.

3. Mensch, schütze und hege die Familie.

Die Familie bedarf des besonderen Schutzes. Auch die Heilige Familie ist keine heile Welt. Maria und Josef gehören nicht der Hautevolee an.

Auch zum Weihnachtsfest 2015 sind Menschen auf Herbergssuche. Flüchtlinge, Sozialtransferleistungsbezieher, die oft die Verlierer auf dem immer härteren Wohnungsmarkt sind. Eine Wohnung zu bekommen, ist wie ein Sechser im Lotto. Eine Wohnung sollte ein Grundbedürfnis bleiben und nicht zum Luxusartikel werden.

Allein in der Bundeshauptstadt Berlin gibt es weit über 10 000 Menschen, die wohnungslos sind. Ohne Wohnung keine Arbeit, ohne Arbeit keine Wohnung, wie es im Hauptmann von Köpenick heißt – das ist harte Wirklichkeit. Kein Märchen, sondern ein Alptraum, der kein Alptraum sein sollte.

Die Geburt Jesu hat die Welt verändert. Die Weihnachtsgeschichte ist die aktuellste und realistischste Geschichte geblieben, bis zum heutigen Tag.

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