Leserbrief

„Alles an den Haaren herbeigezogen“

Otto Kropp aus Hankensbüttel zu den Diskussionen über die geplante Erweiterung des Otter-Zentrums im Waldgebiet Hagen:

Seit es den neuen Rat in Hankensbüttel gibt, liest man fast jeden Tag etwas über das Otter-Zentrum und den Bohldamm. Vom letzten Rat hatte es mit deutlicher Mehrheit eine klare Zustimmung für die Erweiterung gegeben.

Nun wird der Beschluss gekippt, sodass es einem Altvorderen der CDU das Wasser in die Augen treibt, und mir der antiquierte Begriff „Wendehälse“ wieder in den Sinn kommt. Was so neue Ratsmitglieder und die WIH bewirken.

Auch mit populistischen Parolen, ist ja im Moment modern, wird Stimmung gemacht. Herr Dyszak – der Name war mir seit der konstituierenden Sitzung des Rates, ich hatte schon darüber geschrieben, in Erinnerung geblieben – behauptet Dinge, die Mr. Trump als „Fake News“ bezeichnen würde: 20 Tiere, Steuern, kilometerlanger Zaun, Zugangsbehinderung zum Gymnasium, zum Waldbad und zum Spielplatz sowie große Umwege –alles an den Haaren herbeigezogen.

Grillplatz, Wassertretbecken, Kinderspielplatz und Waldbad bleiben bequem und fußläufig erreichbar. Wenn ich natürlich aus Bremerhaven komme, wäre es ein Umweg.

Will ich mit dem Auto, aus Richtung Schützenhaus kommend, zum Bad, müsste ich maximal einen Umweg von etwa 600 Metern machen. Schlimm, denn ich müsste am Haus des neuen Ratsherren vorbei.

Gott sei Dank gibt es auch Bürgerinnen und Bürger, wie unter anderem Frau Dr. Marciniak, die das Otter-Zentrum als Juwel für Hankensbüttel betrachten. Dieser Meinung schließe ich mich vollumfänglich an.

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