Leserbrief

„Wunsch eines reifen Herrn“

Der Werbener Bürgermeister Wolfgang Tacke äußert sich zum AZ-Artikel „Wunschliste sorgt für Kopfschütteln“ vom 10. Dezember:

Ein launiges Telefonat, das Sie missverstehen wollten, und schon wird aus dem legitimen Wunsch eines reifen Herrn mit Hüftprothese jemand, der ungerechtfertigte Forderungen zum Dienstantritt betreffs einer geeigneten Sitzgelegenheit stellt. Nur der guten Ordnung halber: Der besagte neue Bürgermeister der Hansestadt Werben ist fast zwei Meter groß, gehbehindert und 150 Kilogramm schwer.

Die vom Landesversorgungsamt ausgestellte Bescheinigung attestiert eine 30-prozentige Behinderung bei Geheinschränkung. Dass Sie den legitimen Wunsch nach einer geeigneten Sitzgelegenheit im Bürgermeisterbüro von Werben für schnöde Polemik missbrauchen, spricht nur für Ihre Art und Weise von Journalismus. Gleiches gilt für die erbetene Anschaffung eines zeitgemäßen Dienstrechners mit kompati-bler Software, der schon aus Datenschutz-Gründen kein Privatrechner sein kann.

Leserbriefe geben die Meinung des unterzeichnenden Verfassers wieder, mit der sich die Redaktion nicht immer identifiziert. Anonyme Briefe werden nicht veröffentlicht.

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