Leserbrief

„Der Wolf ist zurück in seiner Heimat und das ist gut so“

Henry Jürges aus Salzwedel äußert sich zum umstrittenen Thema Wolf:

Der Wolf ist wieder zurück in seiner Heimat, weil wir ihn lassen, und das ist gut so. Die Wolfsgegner, die fast täglich ein neues Märchen vom bösen Wolf in den lokalen Medien verbreiten, ziehen alle Register, um die Bevölkerung gegen den Wolf aufzuwiegeln.

Erst am 17. November war zu lesen, wie teuer der Wolf für den Steuerzahler ist. Im kommenden Jahr rechnet Sachsen-Anhalt mit Kosten von rund 290 000 Euro. Das sind auf die Anzahl der berufstätigen Steuerzahler in Sachsen-Anhalt umgerechnet pro Jahr ganze 24 Cent. Und da sind die steuerpflichtigen Rentner noch nicht mal einbezogen. Der Schutz von Nutztieren und die Entschädigung der Landwirte bei seltenen Verlusten durch Wolfs-Risse kostet natürlich.

Die Wölfe selbst brauchen nur vor Menschen, die ihm nach dem Leben trachten, geschützt werden. Das kostet nichts, wenn wir sie in Ruhe lassen. Aber da ist ja noch die Bedrohung für Leib und Leben. Da frage ich mich, wer wurde in unserem Bundesland seit 2008 von Wölfen bedroht oder gar angegriffen? Niemand! Alles nur Mutmaßungen, was bei einer Begegnung passieren könnte. Wenn ein Kind auf einen Baum klettert, könnte es auch runterfallen und sich verletzen. Die Wahrscheinlichkeit ist sicher höher, als von einem Wolf angegriffen zu werden.

Für mich ist es 100 prozentig sicher, sollte die neue Regierung einknicken und den Schutz der Wölfe lockern, werden sie schnell wieder aus unseren Wäldern verschwinden und ausgestopft in irgendwelchen Jagd-Zimmern stehen. Aber auch dann haben sie nicht 24 Cent mehr in der Tasche.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare