Bürgermeister will die Spezies nicht ausrotten, aber die Bedrohung beseitigen

„Der Wolf gehört ins Jagdrecht“

Bernd Wießel, der Ortsbürgermeister von Breitenfeld, ist ebenfalls dem Wolf auf der Fährte:.

Leserbrief

Mit Entsetzen müssen wir in Sachsen-Anhalt feststellen, dass es immer noch Menschen bei uns gibt, einschließlich einiger Wolfsberater in unserem Land und den Grünen und anderen verblendeten Umweltschützern will ich gar nicht erst reden, die immer noch in ihrer verblendeten Anschauung den Wolf verharmlosen. Jeder von uns weiß, dass der Wolf nicht nur im Märchen schaden anrichtet. Nein, wir erleben es inzwischen Tag täglich. Wir hören und lesen wie Wölfe in unserer Region Schafe und Rehe, Mufflons und andere Tiere reißen. Und ich sage, dass ein Umdenken wohl erst dann erfolgt, wenn der erste Mensch bei uns betroffen ist.

Die Wahrnehmung bei unseren Politikern scheint jedoch in dieser Frage abhandengekommen zu sein. Einzig die CDU-Abgeordneten Detlef Radke und Guido Heuer scheinen das Problem erkannt zu haben. Als Vorsitzender der Jagdgenossenschaft in Breitenfeld kann ich die Aussagen der beiden Politiker nur unterstützen, die sagen: „Wir fordern eine Anpassung des Schutzstatusses des Wolfes.“ Und weiter heißt es: „Der Wolf ist nicht mehr vom Aussterben bedroht. Wir wollen den Wolf nicht ausrotten, aber wir wollen, dass er keine Bedrohung darstellt.“

Im gemeinsamen Interesse aller, sage ich, lassen Sie uns gemeinsam endlich zur Kenntnis nehmen, dass Wölfe Schäden anrichten und wir die Wolfspopulation endlich begrenzen müssen. Die Aufnahme des Wolfes ins Jagdregister wäre dazu ein erster wichtiger Schritt.

Leserbriefe geben immer die Meinung des Verfassers wieder.

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