Sabine Schmutzler reagiert auf Leserbrief

„Werde weiterhin gegen Tierquäler vorgehen“

Sabine Schmutzler aus Stapen reagiert auf den Leserbrief von Ahlums Tierheim-Chefin Ursula Lohse vom 18. Januar in der Altmark-Zeitung:.

Leserbrief

„Mit Verwunderung habe ich den Leserbrief der Frau Lohse vom Tierheim Ahlum gelesen. Der ursprüngliche Bericht (11. Januar, Anm. d. Red.) ging gegen Sven B. Warum wird nun durch Frau Lohse so um sich gebissen? Warum wird erneut gelogen? All das, was nun aufgedeckt wurde, entspricht der Realität und kann nicht unter den Teppich gekehrt werden

Ein Tierheim benötigt die Erlaubnis der Behörde und diese lag nicht vor. Ein Tierheim muss sich um seine Tiere kümmern. Ahlum tat dieses jedoch nicht. Es gibt Urteile und Fernsehberichte, in denen über die Spendenverwendung berichtet wird. Dort ist die Rede von 4,6 Millionen Euro Einnahmen, von denen lediglich rund 1800 Euro bei den Tieren ankommen – dieses, Frau Lohse, habe nicht ich zu vertreten.

Frau Lohse hat unsere Stute am 7. Dezember in Lüdelsen gesehen, sie wurde nach ihr befragt, sie verneinte das Eigentum an ihr und ließ Sven mit dieser ebenfalls völlig verhungerten Stute wegfahren. Selbst nach zehn Telefonaten wollte ihr dieser Sachverhalt nicht einfallen. Erst als Familie Timm das aufdeckte, kehrte bei Frau Lohse das Gedächtnis zurück. Bis dahin war unser Pferd elend verhungert und ging als Kaltblut mit vormals über 700 Kilogramm als Kadaver mit nur noch 385 Kilogramm in die Entsorgung. Unsere Lamas sind ebenfalls völlig abgemagert und hätten diese Versorgung wohl nicht mehr lange überstanden.

Was Ihre Anspielungen über unseren Verein an dieser Stelle zu suchen haben, ist mir unklar. Ist es neu für Sie, dass die Besitzer ehemaliger Tierschutztiere kein gutes Haar an Ihnen lassen? Ist es Ihnen neu, dass ehemalige Mitarbeiter lieber üble Nachrede betreiben als eigenes Unvermögen zuzugeben? Ich glaube kaum.

Trotz allen teilweise recht üblen Geschichten, die da auf einer privaten Internetseite ihre Verbreitung finden – ich betreibe seit nun zwölf Jahren ehrenamtlichen Tierschutz und werde mich auch künftig nicht davon abhalten lassen, gegen Tierquäler und unseriöse Vereine vorzugehen. Geschichten wie diese und die vom Gericht festgestellte Spendenverwendung kosten den seriös arbeitenden Tierheimen die Spender und damit den Tierschutztieren langfristig das Leben.“

Leserbriefe geben die Meinung des unterzeichnenden Verfassers wieder, mit der sich die Redaktion nicht immer identifiziert. Anonyme Briefe werden nicht veröffentlicht.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare