BI „Pro Baum“: In Gardelegen funktioniert es

„Wenn man will, geht alles“

Namens der Bürgerinitiative (BI) „Pro Baum“ lobt Waltraut Reinke aus Salzwedel das konsequente Ahnden von Baumfrevel:.

Leserbrief

Illegal gefällte Bäume – so geht man anderswo damit um! Die BI „Pro Baum“ mit ihren Aktivitäten ist scheinbar anderswo schon recht bekannt. Anrufe aus Havelberg, Gardelegen und vielen anderen Orten zeugen davon. So gelangen nicht nur Negativmeldungen zu den „Pro Baum“-Aktivisten.

Ein bemerkenswertes Beispiel aus der Reutterstadt wurde uns übermittelt: Auf einem Privatgrundstück in Gardelegen wurden illegal zwei Großbäume gefällt, eine Esche und eine Eiche. Empörten und aufmerksamen Beobachtern waren diese Aktionen nicht verborgen geblieben und sie brachten die Sache zur Anzeige bei ihrem Ordnungsamt.

Es verging eine Zeit und man glaubte schon, dass alles – wie so oft – im Sand verläuft. Nun erhielten die Bürger vom Ordnungsamt Nachricht. Man höre und staune: Der Auftraggeber und Verursacher – aus Hamburg stammend – musste ein saftiges Bußgeld bezahlen und wurde außerdem zum Pflanzen von etlichen neuen Bäumen verdonnert. Na, also – geht doch!

Was in Gardelegen geht, muss doch wohl auch in Salzwedel möglich sein. Solch ein beispielgebendes Amt lob’ ich mir ...

Wenn man will, geht alles: Im Land Brandenburg hat die Straßenmeisterei beim Verschneiden der Straßenbäume nicht die gesetzlich festgelegte Höhe von 4,50 Metern beachtet, wurde angezeigt und musste ein Bußgeld von 7000 Euro bezahlen. Das Urteil ist rechtskräftig.

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