Waltraut Reinke zur Knöllchen-Debatte

„Was ist das für eine Hasstirade?“

Zu den Leserbriefen „Kriegszustand – und die Stadt verliert“ von Carmen Reck, AZ vom 20. März, und „Eine bodenlose Entgleisung“ von Karl-Heinz Reck, AZ vom 21. März, schreibt Waltraut Reinke aus Salzwedel:.

Leserbrief

Die Ursache ist fast lapidar, wenn man die Leserpost von Frau und Herrn Reck im Zusammenhang sieht. Da ist von „Kriegserklärung, Angriff, Gegnern, Heerscharen, Schlacht, Hauptquartier, Streitmacht“ usw. die Rede; dann kommt auch noch Diskriminierung ins Spiel ... Geht das nicht nur ein bisschen, sondern viel zu weit?

Was ist das für eine Hasstirade, die da losgetreten wurde? Und das vom Lehrer und ehemaligen Kultusminister – und viele Stadträte sehen sich sowas mit an? Wundert man sich da, wenn Bürger von „Kindergartenniveau“ reden oder ignoriert man die breite Meinung wie so oft? Auch wir kehren gern bei „Gaetano“ ein, aber Parkverbot ist Parkverbot. Für das Be- und Entladen gibt es Möglichkeiten, wie auch bei anderen Händlern zu sehen ist, und der Chef des Restaurants muss nicht stundenlang vor seiner Tür parken – auch nicht aus Bockigkeit. Denn die Querelen gehen ja schon weiter zurück (Rathausturmplatz).

Da auch das Mehgenerationenhaus angesprochen wurde: Geld ist mehr als knapp und Konsolidierung steht an, alles nicht Schuld der Oberbürgermeisterin. Zudem gibt es auch Mehrgenerationenhäuser, die sich anderweitig (Leader) Finanzen beschafften. Frau Meinecke ist sicher auch sehr rührig, aber die Gegenwindstimmung der Freien Liste ist da leider sehr durchsichtig.

Scheinbar haben alle nur noch persönliche Befindlichkeiten ...

Hier kann man sich ja mal so richtig austoben und will im Grunde die Bürgermeisterin treffen. Arme Hansestadt Salzwedel – was ist nur aus dir geworden bzw. gemacht worden?

Leserbriefe geben die Meinung des Verfassers wieder. Anonyme Briefe werden nicht veröffentlicht. Kürzungen behält sich die Redaktion vor.

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