Leserbrief

„Warum braucht Dähre einen Bürgermeister?“

Torsten Eckhardt aus Wallstawe ist sauer darüber, wie mit den besorgten Eltern der Kinder aus der Kita „Waldfrüchtchen“ umgegangen wird und fordert Antworten bezüglich der Straßensperre Dähre – Eickhorst.

Die Kreisstraße zwischen Dähre und Eickhorst soll, aus meiner Sicht auch verständlich, saniert werden. Die Art und Weise wie dieses Bauvorhaben umgesetzt werden soll, stößt bei mir und vielen anderen auf Unmut. Die Kita „Waldfrüchtchen“ in Dähre befindet sich inmitten des Bauabschnittes. Den Erziehern sowie den Eltern wurde mittels eines Zettels mitgeteilt, dass es für eine Dauer von sechs Wochen zu einer Vollsperrung kommt und die Kita nur zu Fuß zu erreichen ist. Da waren alle Betroffenen erstaunt, da es erst hieß, es wird nur eine Sperrung von ein bis zwei Tagen geben.

Also machten sich einige Eltern auf den Weg zur Gemeindeversammlung, wo dieses Thema noch mal diskutiert wurde. Auf dieser wurde uns zugesichert, laut Herrn Olms, dass es zwei Bauabschnitte geben wird. Ich zitiere aus dem Artikel der AZ vom 12. April 2017 die Aussage von Herrn Olms: „Wenn es zu Sperrungen kommt, dann nur für ein paar Stunden.“

Dieses war am nächsten Tag wieder vergessen und es wurde festgelegt, dass die Sperrung von sechs Wochen bleibt. Die Erzieher und Eltern müssen nun mit den Kindern einen Fußmarsch von 15 bis 20 Minuten in Kauf nehmen. Zum eigentlichen Beginn der Baumaßnahme setzten wir ein Zeichen gegen diese Informationspolitik vonseiten des Bauamtes, der Verbandsgemeinde und des Bürgermeisters und veranstalteten eine Demo. Es war weder eine Baufirma zu sehen noch irgendwelche Herren, die dazu hätten Stellung nehmen können. Herr Hane war anwesend und diskutierte mit uns auf eine ruppige Art und Weise und verwies immer auf die Verbandsgemeinde und das Bauamt, da er für nichts zuständig ist. Warum braucht Dähre dann einen Bürgermeister?

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