Zustellerin klagt über Raserpiste B 71

Wann passiert in Brietz und Chüttlitz mal etwas?

Bezugnehmend auf den Artikel „Lebensgefahr auf der Bundespiste“ (Altmark-Zeitung vom 9. November) meldet sich Helga Schneider aus Brietz zu Wort:.

Leserbrief

Wenn ich nicht wüsste, dass es ja eine Ortschaft ist könnte man meinen, dass man als Zustellerin auf einer Autobahn Zeitungen und Post austrägt. Wer es einmal erlebt hat, was sich so zwischen 2.30 und 3 bis 5 Uhr dort an Auto- bzw. Lkw-Verkehr abspielt, kann es als Ortsunkundiger kaum glauben.

Aus Richtung Ortsumgehung (Stadt) wird eingeflogen, im wahrsten Sinne des Wortes. 70 Stundenkilometer wären fast fantastisch. In etwa Tempo 100 bis 130 km/h sind die Einfahrgeschwindigkeiten. Für das Zeitungszustellen dort müsste es eine Gefahrenzulage geben oder man schließt extra dafür eine Lebensversicherung ab.

Durch die Sperrung der B 248 in Hoyersburg kommt es zusätzlich zu Lkw- und Pkw-Belastungen. In Chüttlitz ist in den vergangenen zehn Jahren garantiert noch keine Geschwindigkeitskontrolle gewesen. Man steht nur ab und an in Brietz. Aber auch dort wird ansonsten gerast. Man sieht das auch an den ständigen umgefahrenen Begrenzungpfählen.

Wann passiert in Brietz und Chüttlitz mal etwas?

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