Dietrich Schultz zum Austritt von Arno Bausemer aus der liberalen Partei

Verlust und Schaden für die FDP

Zu „Bausemer wirft das Handtuch“, AZ vom 7. Januar und dem Leserbrief „Die FDP soll froh sein“ des Bismarkers Alfred Gumbal am 12. Januar schreibt Dietrich Schultz aus dem Tangerhütter Ortsteil Jerchel:.

Der Austritt aus der FDP durch Arno Bausemer wird in den letzten Tagen viel diskutiert. Das durch den FDP-Kreisvorsitzenden Dr. Marcus Faber und einige Vorstandsmitglieder angezettelte Parteiausschlussverfahren spielte dafür keine Rolle. Arno Bausemer hat sich mit seinem Schritt von der Kreis-FDP unter der jetzigen Führung distanziert, weil hier Stagnation, Ignoranz, Überheblichkeit und eine insgesamt unqualifizierte Arbeitsweise vorherrschen.

Das größte Problem des Kreisvorsitzenden in der heutigen Zeit ist, wie er kürzlich erklärt hat, die Abschaffung der Hundesteuer, was für sich spricht. Arno Bausemer hat aktuelle Missstände in der Kreispolitik und Wirtschaft aufgegriffen und Aufklärung gefordert. Dabei hat er auch Fehlverhalten seiner Partei, wie z.B. die Manipulation der Wählerliste der FDP in Stendal benannt. Er selbst hat z.B. einen sehr engagierten Wahlkampf bei den letzten Kreistagswahlen im Wahlkreis östliche und südliche Altmark organisiert, was hier zu den meisten Stimmen für die FDP-Kandidaten geführt hat.

Arno Bausemer war einer der besten Vertreter der Stendaler Kreis-FDP. Sein Austritt stellt einen schweren Verlust dar. Nach meiner Kenntnis werden weitere Mitglieder seinem Schritt folgen und viele Sympathisanten werden sich von der FDP distanzieren, was gerade jetzt mit Blick auf die Landtagswahlen weiteren erheblichen Schaden für die FDP verursachen wird.

Ich bin sicher, dass Herr Bausemer weiter politisch aktiv bleiben wird. Dafür wünsche ich ihm viel Erfolg.

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