AZ-Leserbrief

"Unerträgliche Lärmbelästigung"

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(Symbolbild).

AZ-Leser Ingolf Golletz aus Hoyersburg schildert seine Situation als Nachbar des Tierheimes:

Ganz am Anfang möchten wir betonen, dass wir keine Tierhasser sind und uns auch das Wohl der Tiere am Herzen liegt.

Wir, das sind die Anwohner rund um das Tierheim Hoyersburg. Wir haben uns schon vor der ersten Eröffnung des Tierheims dagegen ausgesprochen und haben damals Vertreter der Stadt Salzwedel gefragt, ob ein Tierheim in ein Wohngebiet gehört. Das wurde aber ignoriert.

Allen die sich gerade für die Wiedereröffnung des Hoyersburger Tierheims profilieren, wünsche ich auch so eines vor der eigenen Haustür. Ständig nächtelanges Hundegebell. An jedem Morgen, nachdem die Mitarbeiter des Tierheims ihre Arbeit aufgenommen und die Hunde auf Freigehege verteilt hatten, wurde die Lärmbelästigung noch unerträglicher. Dazu kam noch das ständige Rumgeschreie der Tierheimmitarbeiter, um die Hunde zur Ruhe zu bringen. Was fast nie gelang.

Am Wochenende, wo jeder sich von einer arbeitsreichen Woche erholen möchte, das Gleiche, nun aber noch mit Rasenmäher und Motorsense. Darauf angesprochen (Sonntag, 15 Uhr): Sonst wäre keine Zeit dafür. Ruhezeiten und Richtlinien der Stadt scheinen den Tierheim-Mitarbeitern fremd zu sein. Über die Hygiene und Sauberkeit rund um das Gelände möchte ich gar nicht erst schreiben.

Vielleicht sollte die Stadt Salzwedel einmal darüber nachdenken, dieses Tierheim an einen Ort zu verlegen, wo Lärmbelästigung keine Rolle spielt. Des Weiteren können wir uns nicht vorstellen, dass im Tierheim Hoyersburg alle Standards eines modernen Tierheims erfüllt werden.

Ingolf Golletz, Hoyersburg

Leserbriefe geben die Meinung des unterzeichnenden Verfassers wieder, mit der sich die Redaktion nicht immer identifiziert. Anonyme Briefe werden nicht veröffentlicht. Die Redaktion behält sich Kürzungen vor.

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