Liestener haben die Kanäle voll / Bad blitzeblank

„Stadt vernachlässigt Gemeindearbeiten“

Uwe Tiedke aus Liesten klagt über vernachlässigte Gemeindearbeiten:.

Leserbrief

Werte Stadträte! Heute möchte ich einmal die Möglichkeit ergreifen und vor zu großer Vernachlässigung der zur Stadt gehörenden Gemeinden warnen. Schon während der öffentlichen Ortschaftsratsversammlung im März 2016 ermahnte ich den Vertreter der Stadt, sich dafür einzusetzen, dass die Laubfangkörbe in den Gullyschächten der Dorfstraße in Liesten gesäubert werden müssen.

Die Körbe sind bis zum Rand voll. Kommt es zu Stark-regen, wird das Regenwasser nicht mehr abgeleitet und alles wird geflutet. Größere Schäden an Gebäuden und Infrastruktur sind dann nicht mehr auszuschließen. Das muss nicht sein. Leider ist bis zum heutigen Tag nichts passiert.

Eine andere Sache drängt sich noch auf. Bei der Grünpflege der Gemeindeflächen läuft einiges aus dem Ruder. Fast jeder Straßenanlieger fegt vor Feiertagen sein Stück Gosse, mäht den Rasen und bereitet so ein sauberes Ortsbild vor. Anfang vergangener Woche wurde von der Stadt angefangen zu mähen. Schön, dachte ich, dann ist zu Pfingsten alles sauber.

Weit gefehlt. Es wurde leider nur eine kleine Fläche an den Glascontainern gemäht. Und das auch nicht besonders sorgfältig. Mein elfjähriger Sohn bekäme das ordentlicher hin. Dann war Schluss. Der große Friedhofsvorplatz wurde nicht bearbeitet.

Was soll das? Auch die Bürger auf den Dörfern möchten es sauber und aufgeräumt haben. Oder sollen wir die Mäharbeiten der Gemeindeflächen auch noch allein bewältigen? Wie schon die Rasenpflege auf dem Sportplatz und im Waldbad, die von den jeweiligen örtlichen Vereinen professionell erledigt werden.

Und dann kommt mir noch aus Salzwedel eine Aussage zu Ohren, dass die Liestener gar nicht gewillt sind, für das Waldbad etwas zu bewegen. Im Gegenteil. Am vergangenen Samstag waren wieder zirka 30 Bürger im Waldbad vor Ort und haben gemeinsam das Becken gereinigt und die Saison vorbereitet. Selbst aus unseren Nachbarorten kommen Einwohner und helfen. Ein großes Danke dafür.

Zusammen mit dem ersten Arbeitseinsatz kommen wir so auf über 70 Helfer, die ihre Zeit hier bereitwillig opfern. Ich möchte mal sehen, ob es in Salzwedel auch so viele fleißige unbezahlte Helfer gibt.

Leserbriefe geben immer die Meinung des Verfassers wieder. Sie müssen mit vollem Namen und gültiger Adresse unterzeichnet sein. Anonyme Schreiben werden nicht veröffentlicht.

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