Forderung: Aufträge an ortsansässige Firmen geben

„Projekt ist gescheitert“

Rosemarie Melzer aus Salzwedel macht sich Gedanken über Konzepte und was diese noch bringen.

Leserbrief

Mit dem Kommentar zum Thema „Die Altmark: Grüne Wiese mit Zukunft – Wer hat sich das bloß ausgedacht?´“ (AZ, 30. Januar) wurde der Nagel auf den Kopf getroffen. Man kann unmöglich so etwas weiterverfolgen, denn das Projekt ist doch gescheitert.

Der Gedanke, den Wirtschaftsfaktor Altmarkt auszubauen, hat bisher nichts gebracht. Das Geld hätte in andere Projekte fließen können. Ich möchte bitten, doch zu überlegen, wie man etwas Effektiveres aus diesem Konzept hervorbringen kann, welches der Region wirklich nutzt. Dann besinnt man sich dabei bitte, auf ortsansässige Unternehmen, um das Geld auch hier anzulegen.

Ein nächster Punkt ist das Verkehrsentwicklungskonzept, welches auch wieder an ein Dresdner Unternehmen vergeben wurde. Ist es nicht möglich, selbst in den Ausschüssen Konzepte zuerarbeiten, die kaum oder nur wenig Geld kosten in Anbetracht unserer schlechten finanziellen Lage? Ich verstehe nicht mehr, dass man Konzepte erarbeiten muss, die keinem nutzen.

Der Rückbau der Ernst-Thälmann-Straße, auch da stellt sich mir die Frage, wer denkt sich das denn aus? Parken auf dem Platz hinter dem Bürgercenter kann ohne viel Kosten umgesetzt werden. Der Parkautomat an der Konzerthalle (An der Mönchskirche) kann auch dafür genutzt werden. Ein paar Schilder, die darauf hindeuten, Auf- und Abfahrt sowie Herabsetzen des Bürgersteiges kann ja wohl keine Unsummen verschlingen.

Sperrung der Innenstadt zwischen Schrangen und Reicherstraße? Dann kommt keiner mehr in die Innenstadt. Es ist gut wie es ist, eine Geschwindigkeitsbegrenzung und gegenseitige Rücksichtnahme ist ausreichend. Werbung an den Stadteingängen, die den Weg in die Innenstadt erleichtern wären wichtig.

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