„Gebt die Wege frei“

Die Last mit den landwirtschaftlichen Wegen – Leser Norbert Albrecht aus Thielbeer reagiert auf AZ-Artikel:

Die landwirtschaftlichen Wege dienen der Abkürzung. Leider ist das Befahren mit dem Pkw dem Normalbürger größtenteils untersagt. Warum eigentlich, muss man sich fragen. Die meisten Ortsverbindungswege sind unter anderem mit Fördermitteln der EU saniert bzw. hergerichtet worden. Diese wiederum stammen aus Steuergeldern aller Bürger und deshalb ist es nicht zu verstehen, dass der Bürger den Weg nicht benutzen darf. Dem Argument, die Wege seien zu schmal, kann man nicht folgen. Ein Beispiel ist der Verbindungsweg zwischen Thielbeer und Zühlen. Dieser Weg ist für den landwirtschaftlichen Verkehr und für Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen frei. Dort kommen zwei Pkw auf der Fahrbahn nicht aneinander vorbei, geschweige denn zwei Traktoren. Dafür sind extra Ausbuchtungen – verbreiterte Fahrbahnen – geschaffen worden, was bestens funktioniert. Die Praxis ist das Kriterium der Wahrheit. Man denke auch bitte daran, dass durch kürzere Strecken auch Kraftstoff eingespart wird, was wiederum der Umwelt zugutekommt. Deshalb mein Vorschlag an die Stadt Arendsee: Gebt die Wege für den landwirtschaftlichen Verkehr und für Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen frei! Ein Zusatzschild – Befahren auf eigene Gefahr – dürfte die Situation entschärfen. Der mündige Bürger wird es danken.

Norbert Albrecht

Thielbeer

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