„Wo ist es noch schön?“

Betr. : Artikel „Hochkochende Emotionen“. Dazu schreibt Ingrid Thiele aus Köckte:.

Leserbrief

Durch den Artikel in der Zeitung und die Aussagen des Ortsbürgermeisters fühle ich mich persönlich angesprochen. Alle ehrenamtlichen Aktionen in Ehren, aber sinnvoll sollten sie trotzdem sein. Ich war 25 Jahre, bis 1994, Bürgermeisterin in Köckte.

Köckte ist kein Durchgangsdorf und Spiel- oder Bolzplätze könnte es an mehreren Stellen im Ort geben. Aber hat das Dorf so viele Kinder? Oder brauchen sie nur Bänke, um mit ihren Handys zu schreiben? Bänke im Park hätten jedenfalls mehrere gute Zwecke erfüllt. Sie würden durchkommenden Wanderern aus dem oder zum Drömling willkommen sein.

Köckte besaß zu meiner Zeit auch eine Heimatsstube! Wie bereits im Artikel erwähnt, die Parkstraße würde sich als Spiel- und Bolzstraße anbieten. Übrigens, lieber Bürgermeister Henry Seiler, der Park wurde bis 1994 stets in Ordnung gehalten mit Zaun, großen Spielgeräten und in all den Jahren gepflegt. Es hat dort sogar in den 70er bis 80er Jahren einen Verkehrserziehungsgarten und den sehr guten Volleyballplatz mit Bänken gegeben.

1972, nach dem großen Sturm, wurden umfallende Robinien entsorgt. Jeder noch feststehende auch etwas schiefstehende Baum blieb bis jetzt stehen. Eine solche Parkanlage war sehenswert. Auch alle anderen Flächen in Köckte wurden begrünt, mit Blumen und Sträuchern bepflanzt und ständig gepflegt – übrigens von sehr, sehr vielen Köcktern in ihrer Freizeit.

Liebe Ratsmitglieder aus Köckte, seht euch doch mal im Ort um! Wo ist es noch schön und sehenswert?

Leserbriefe geben die Meinung des unterzeichnenden Verfassers wieder, mit der sich die Redaktion nicht immer identifiziert. Anonyme Briefe werden nicht veröffentlicht. Kürzungen behält sich die Redaktion vor. Alle Leserbriefe sind im Internet unter www.az-online.de ungekürzt zu lesen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare