Leserbrief

„Nackenhaare stellen sich hoch“

Reinhard Schultz aus Krusemark zu einem Leserbrief von Ellen Renne aus Tangermünde zum Thema Wolf:

Nach der Wahl ist vor der Wahl. Um irgendwann mal doch den Absprung in die große Politik zu schaffen, nimmt Frau Renne es mit der Wahrheit und den Fakten, wie andere Politiker übrigens auch, nicht so genau.

Ich gebe ihr Recht, dass Geld in vielen Dingen fehlt, welches für den Wolf verbrannt wird ... Spätestens mit dem Ausbruch der Amerikanischen Schweinepest (ASP) werden die Wolfsvergötterer von der Wirklichkeit eingeholt. Die Wildschweine werden nach Expertenmeinung zu 98 Prozent verenden. Da erkrankte Wildschweine eine leichte Beute für den Wolf sind, wird er zum Virusüberträger. Volkswirtschaftlich wird es ein Desaster, denn das Virus ist sehr lange infektiös und es reicht aus, naturbelassenes Futter, das durch Berührungen, Kot oder Urin konterminiert ist, an ein Hausschwein zu verfüttern. Nach dem Ausbruch der ASP bricht Deutschlands Fleischmarkt zusammen. Dieses Szenario wird von den jetzt regierenden Politikern noch ausgeblendet ...

Dass der Wolf sehr große Strecken in sehr kurzer Zeit überwinden kann, macht ihn zu einem der größten Gefährder der Nahrungsmittelindustrie in Deutschland ...

Eigentlich ist es mir leid, mich zum Thema Wolf noch zu äußern, aber bei so viel Selbstdarstellung, Schwachsinn und Inkompetenz stellen sich mir die Nackenhaare hoch.

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