Salzwedeler ärgert sich über unaufgeräumte Stadt

Auf Lichternacht folgt Ascheflug

Wolfgang Behrendt aus Salzwedel ist mit den Hinterlassenschaften der Lichternacht mehr als unzufrieden:.

Leserbrief

Am Freitag fand die Lichternacht statt. Das finde ich gut so weit. Allerdings frage ich mich, ob die Veranstalter keinen Ablaufplan oder so etwas ähnliches vorlegen müssen, wenn sie solch eine Veranstaltung anmelden?

Dass die Veranstaltung angemeldet werden muss, davon gehe ich mal aus. Ich denke, dass der Veranstalter die Werbegemeinschaft gewesen sein wird, und dass die Stadtverwaltung natürlich davon wusste.

Wie kann es sein, dass am nächsten Morgen bei Öffnung der Geschäfte sowohl an der Neuperverstraße einschließlich Rathausturmplatz als auch an der Burgstraße die öffentlichen Müllbehälter noch immer voll gewesen sind und darunter und drumherum Abfälle lagen, dass man aufpassen musste, dass man nicht hinein trat? Vor dem Schuhgeschäft „Reno“ stand eine Feuerschale, die nicht geleert war, sodass der Wind leichtes Spiel hatte beim Verteilen.

Von Bekannten habe ich erfahren, dass sich auch bis zum Nachmittag an diesem Zustand nichts geändert hatte. Geht es bei solchen Veranstaltungen nur noch um den Umsatz, den die Händler zusätzlich machen können? Ist die Stadt nicht mehr in der Lage, nach solchen Veranstaltungen ihrer Reinigungspflicht nachzukommen? Ist es der Stadtverwaltung und der Werbegemeinschaft völlig egal, wie die Besucher unserer Stadt diese vorfinden, und dann später über uns reden oder auch gar nicht erst wiederkommen? Was ist nur aus unserer schönen Stadt Salzwedel geworden? Runtergewirtschaftet und dreckig, wo man hinschaut – leider.

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