Kemitzer ärgern sich über Stadt-Erklärung

„Lassen Sie das Zeug rausreißen“

Holger Hartmann aus Kemnitz nimmt die Unkraut-Erklärung zur Nachtweidevon Stadtsprecher Andreas Köhler (AZ vom Sonnabend) aufs Korn:

Guten Tag Herr Köhler, ich möchte mal ein, zwei Dinge aus meiner Sicht richtig stellen. Zuerst einmal ist es richtig, dass hin und wieder einige Grünflächen in unserem Ort von der Stadt gepflegt werden. Das betrifft z. B. den Spielplatz und die Straßenränder von Ziethnitz nach Kemnitz.

Bei uns an der Nachtweide geht es in erster Linie um die teilweise völlig zugewucherten Flächen auf dem Mittelstreifen. Da lässt sich mit Mähen (so wie Sie es schreiben) allerdings nichts erreichen. Denn dort wachsen ein hartnäckiger Bodendecker und Wildrosen. Dieser Zustand wurde auch schon mehr als einmal an das Bauamt / Bauhof herangetragen. An einigen Stellen haben die Anwohner dieses wuchernde Zeug in Eigeninitiative entfernt und pflegen seit Jahren die nunmehr schön angelegten Beete. Alles aus dem privaten Geldbeutel finanziert und somit eine Entlastung für die verantwortlichen Stellen.

Es wurde auch schon einmal auf Initiative von Rosemarie Melzer Rindenmulch seitens des Bauhofes angefahren. Die zwei weiteren Ladungen, übrigens vor zwei Jahren von Bauamtsleiterin Martyna Hartwig versprochen, sind bis heute noch nicht angekommen.

Und der von Frau Melzer angesprochene Wildwuchs besteht auch schon mehrere Jahre. Das hat mit der Wachstumsgeschwindigkeit des Rasens bei der momentanen Witterung rein gar nichts zu tun.

Lassen Sie das Zeug rausreißen, Rindenmulch drauf und die Leute vom Bauhof brauchen nur einmal im Jahr das Kraut in der Kurve am Parkplatz zu entfernen. Um die restlichen Flächen auf dem Mittelstreifen kümmern wir uns selbst. Übrigens: Fragen Sie mal Frau Hartwig wie gepflegt es teilweise aussieht? Sie hat es nämlich schon einmal gesehen.

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