Arneburger zur Kritik am Verbandsgemeinde-Chef

„Kein Wunder, dass die Kameraden aufbegehren“

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Arneburgs Feuerwehr braucht neue Technik.

Arneburg. Zu der Kritik des Arneburger Feuerwehr-Chefs Ronny Hertel an Arneburg-Goldbecks Verbandsgemeinde-Bürgermeister René Schernikau (parteilos) im jüngsten Arneburger Stadtrat „Darf nicht solche Versprechen machen” (AZ, 29. November 2018) meldet sich Christian Fruhner aus Arneburg:

"Mutig von Stadtrat und Wehrleiter Ronny Hertel, die Dinge so beim Namen zu nennen. Es wird Zeit, dass die Bevölkerung sieht, dass der Herr Schernikau ein Meister im Aussitzen und im Verschieben zu sein scheint.

Leserbrief

Noch nicht vergessen sind die verzweifelten Appelle aus der Arneburger Wehr, als es um Schernikaus gebrochene Versprechungen zum Rüstwagen ging. Auch nicht vergessen ist der „Verzweiflungsakt” des Landkreises, der Verbandsgemeinde ein sogenanntes Rettungsgerät quasi aufzudrängen, damit nicht erst Menschen bei Unfällen noch größeren Schaden erleiden.

Wofür haben wir denn eine Brandschutzbedarfsplanung in der Verbandsgemeinde? Oder wird die jetzt nur noch im nördlichen Bereich angewendet? Der Verbandsgemeinde-Bürgermeister scheint zu vergessen, dass Arneburg den Löwenanteil der Gelder nach Goldbeck schickt. Und die kommen aus dem größten Industriegebiet der Region. Außerdem gibt es in Arneburg Bauwerke, für welche die Feuerwehr eine große Leiter benötigt. Diese Menschen bleiben schutzlos und dass, obwohl das Geld für ein Fahrzeug, was so eine Leiter hat, zur Verfügung stehen soll.

Kein Wunder, dass die Kameraden aufbegehren. Ein Wunder allerdings, dass die Kameraden überhaupt noch in dieser Feuerwehr sind."

Leserbriefe geben die Meinung des unterzeichnenden Verfassers wieder, mit der sich die Redaktion nicht immer identifiziert. Anonyme Briefe werden nicht veröffentlicht.

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