Kein Radweg, dafür Parkplatz

Betr. : Aktionsstart „Mit dem Rad zur Arbeit“ mit dem Landesverkehrsminister Thomas Webel. Dazu schreibt Stefan Voigt aus Jemmeritz:.

Leserbrief

„Hallo Herr Webel,

als Altmärker würde ich auch gerne mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren. Von meinem Wohnort, Jemmeritz (Kalbe/Milde), bis zu meinem Arbeitsort, Gardelegen sind es etwa 25 Kilometer. Eine Strecke, die durchaus mit dem Fahrrad zu schaffen ist. Leider gibt an der B 71 zwischen Mahlsdorf und Wiepke keinen Fahrradweg. Besonders ärgerlich ist, dass für den Bau eines LKW-Parkplatzes, der überwiegend von Mautflüchtlingen genutzt wird, Gelder vorhanden waren. Somit werde ich wohl weiterhin jeden Tag mit dem Auto fahren müssen.

Vor einigen Jahren hat ein CDU-Politiker Sachsen-Anhalt wegen der vielen Pendler zum Land der Frühaufsteher erklärt. Da erscheint das Ziel des Aktionstages ,Radverkehr in Sachsen-Anhalt´, mehr Arbeitende zum Umsteigen zu bewegen, im Widerspruch zur realen Situation unseres doch sehr ländlichen Bundeslandes zu stehen.“

Leserbriefe geben die Meinung des unterzeichnenden Verfassers wieder, mit der sich die Redaktion nicht immer identifiziert. Anonyme Briefe werden nicht veröffentlicht. Kürzungen behält sich die Redaktion vor. Alle Leserbriefe sind im Internet unter www.az-online.de ungekürzt zu lesen.

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