„Ich konnte es nicht glauben“

Jürgen Niemann aus Hagen bei Altensalzwedel hofft, dass der Widerstand gegen die CO2-Verpressung wächst:

Nachdem mir ein Mitglied der Bürgerinitiative „Kein CO2-Endlager Altmark“ die Inhalte des neuen Gesetzentwurfes der Bundesregierung zur Verpressung von CO2 (CCS-Gesetz) deutlich gemacht hat, konnte ich es ehrlich gesagt nicht glauben, was darin enthalten ist. Der Entwurf macht es den Konzernen Gaz de France Suez und Vattenfall möglich, die Altmark und damit auch Mensch und Tier als Versuchsobjekt für die CCS-Technologie zu benutzen.

Die Probe-Verpressung von flüssigem CO2 mit all seinen Konsequenzen in der bereits fertiggestellten Verpressungsanlage bei Maxdorf wird durch den Beschluss des Gesetzes rechtens. Ausdrücklich wird hier der Austritt des verpressten CO2 in Kauf genommen, um wissenschaftliche Erkenntnisse bei solchen Leckagen zu gewinnen. Dazu sollte jeder wissen, dass CO2 ab einer Konzentration von neun Prozent in der Atemluft tödlich ist. Auch eine Vergiftung des Grundwassers durch Schwermetalle etc. ist nicht ausgeschlossen.

Wollen wir uns wirklich durch ein von Großkonzernen mit Hilfe der Politik durchgesetztes Gesetz in unseren Grundrechten beschneiden lassen, nur weil wir hier so wenig Einwohner haben? Wollen Sie wirklich Ihre Gesundheit und die Ihrer Kinder und Enkel sowie die Lebensgrundlagen in der Altmark der Profitgier von Großkonzernen opfern? Wollen Sie, dass die Altmark zur großflächigen Deponie wird? Ich kann Sie nur bitten, sich genauso wie ich direkt auf den Treffen der BI jeden Dienstag ab 19.30 Uhr im Landgasthof Schulz in Altensalzwedel oder auf der Internetseite http://www.kein-co2-endlager-altmark.de zu informieren und sich dem Widerstand anzuschließen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare