Afghanen wollten Haus statt Wohnung An der Wasserfahrt / Andreas Beyer: „Von welchem Stern kommen die?“

„Geschenk scheint nicht groß genug zu sein“

Zum Artikel „Afghanen wollten nicht aussteigen“ von Freitag, 12. Februar, (Seite 1) schreibt Andreas Beyer aus Käcklitz:.

Lesermeinung

„Sehr geehrte Leser der AZ, Ich weiß nicht, was dem Einzelnen, der diesen Artikel gelesen hat, so durch den Kopf ging. Mir jedenfalls ist das Frühstück fast im Hals steckengeblieben, gefolgt von einem Lachkrampf.

Ich habe 20 Jahre lang teuer für mein Haus bezahlen müssen und abertausenden Deutschen Steuerzahlern geht es genauso. Ich gehe davon aus, dass die Wohnung den deutschen Gesetzen entsprechend mit dem nötigsten Standard ausgestattet war. Und natürlich, der Anzahl der Personen entsprechend, handelte es sich mindestens um eine Dreiraumwohnung. Fernseher, Waschmaschine, eine Grundausstattung an nötigem Mobiliar natürlich inbegriffen. Und finanziert natürlich mit Steuergeldern. Aber ein Haus muss es sein, so wurde es versprochen.

Mir stellt sich langsam die Frage, von welchem Stern unsere politisch- oder kriegsverfolgten ausländischen Gäste eigentlich kommen. Man sollte davon ausgehen können, dass die soziale Sicherheit, der Schutz unseres Staates, regelmäßiges Essen und medizinische Versorgung ein Geschenk des deutschen Volkes an die Asylbewerber sind. Aber das Geschenk scheint nicht groß genug zu sein. Angesichts solcher Vorfälle beginne ich zu bereuen, Hilfe in Form von Sachspenden geleistet zu haben. Und mit dieser Meinung bin ich sicherlich nicht allein. Man beginnt sich zu fragen, ob es sich bei solchen Menschen tatsächlich um politisch oder Kriegsverfolgte handelt oder vielmehr um Sozialschmarotzer, die sich auf Kosten der deutschen Steuerzahler zumindest ein angenehmeres Leben in deutschen Landen machen wollen.

Ich bin der AZ dankbar für diesen Artikel. Zeigt dieser doch, dass die AZ tatsächlich unabhängig und nicht parteigebunden ist.“

Leserbriefe geben die Meinung des unterzeichnenden Verfassers wieder, mit der sich die Redaktion nicht immer identifiziert. Anonyme Briefe werden nicht veröffentlicht.

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