Thomas Kirchhoff schreibt zum Herstellungsbetrages II des Wasserverbandes Gardelegen

,Gebührenfestsetzung nicht gerecht´

Betr. : Die Erhebung des Herstellungsbetrages II des Wasserverbandes Gardelegen. Dazu schreibt Thomas Kirchhoff aus Gardelegen:.

Leserbrief

„Sehr geehrte Mitbürger der Stadt Gardelegen,

auch ich gehöre zu den Einwohnern unserer Stadt, welche als Grundstückseigentümer (Altanschließer ) zur Zahlung des Herstellungsbetrages II herangezogen wurden. Jedoch muss ich sagen, dass die Gebührenfestsetzung aus meiner Sicht nicht gerecht und nachvollziehbar für den Verbraucher ist.

Das Verursacherprinzip im Verbrauch pro Wohneinheit wird hierbei überhaupt nicht berücksichtigt.

Hier wird nur schnelle Kasse über die Grundstücksgrößen sowie Geschosshöhen gemacht. Zusätzlich werden hier Mittel für Investitionen für viele Jahre im Voraus in der Kalkulation eingerechnet. Da stelle ich mir die Frage, welche Rentenkasse oder welcher Arbeitgeber zahlt Leistungen für viele Jahre im Voraus? Niemand!

Ebenfalls stelle ich mir die Frage, wo in Zeiten knapper Kassen in den Kommunen unsere gewählten Volksvertreter zu so einer Entscheidung als Mitglied im Aufsichtsrates des Wasserverbandes mal eben die Zustimmung erteilten.

Auch die Stadt hat Immobilien wie Schulen, Kindergärten, Turnhallen usw., welche auch mit dem Herstellungsbeitrag zur Zahlung herangezogen werden.

Wie kann man im Aufsichtsrat dem zustimmen, wenngleich man sich im Stadtrat sonst um das liebe Geld streitet? Wäre dort nicht auch eine behutsamere Vorgehensweise zur Berechnung möglich gewesen? Der Wasserverband Gardelegen ist ja im Vergleich zu anderen Wasserverbänden in der Beitragsfestsetzung sehr hoch herangegangen, obwohl dort der Gesetzgeber ziemlich großen Handlungsspielraum gelassen hat.

Ich kann es nicht nachvollziehen, dass unsere Abgeordneten in der Verbandsversammlung so verständnislos mit dieser Materie umgegangen sind und nicht zum Wohle aller betroffenen Parteien (Wasserverband und Endverbraucher) eine für alle akzeptable Regelung gekämpft worden ist. Wir haben Euch gewählt!“

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